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Die Bibel in der Kunst › 4. Mose

Der Engel tritt Bileam in den Weg, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 4. Mose

Der Engel tritt Bileam in den Weg

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

C. Laplante, dessen Name unten rechts steht, schnitt diese Nachtszene nach Dorés Zeichnung. Das Licht kommt von einem Vollmond, der durch die Wolken bricht, und von der hellen Gestalt links.

Eine hohe geflügelte Gestalt steht auf einer Anhöhe am Weg und streckt ein langes Schwert vor. Unten wendet sich Bileam auf seiner Eselin zum Licht, eine Hand erhoben, und seine zwei Knechte gehen hinter ihm, einer zeigt nach vorn. Verdrehte Wurzeln und Büsche säumen den Pfad.

Aus dem Text

  • Der Engel stand im Wege „und ein bloßes Schwert in seiner Hand“ (4. Mose 22,23)
  • Bileam ritt auf seiner Eselin, „und zwei Knechte waren mit ihm“ (4. Mose 22,22)
  • Als Bileam die Augen geöffnet wurden, „neigte und bückte er sich mit seinem Angesicht“ (4. Mose 22,31)

Vom Künstler

  • Eine Mondnacht – der Text nennt keine Stunde
  • Ein offener Hang statt des Pfades zwischen den Mauern der Weinberge (4. Mose 22,24)
  • Bileam reitet noch und hat sich noch nicht verneigt

Details

Der Engel

Eine hohe geflügelte Gestalt streckt ein langes Schwert vor.

Bileam und die Eselin

Bileam wendet sich auf seiner Eselin zum Licht.

Die Knechte

Zwei Männer folgen; einer zeigt nach vorn.

Der Mond

Ein heller Mond bricht durch die Wolken.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 43 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.