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Alltag

Streit in der Bibel

Stellen der Lutherbibel 1912 (32), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.

Beispiele

  • Die Hirten Abrams und Lots zanken, darum trennen sich die beiden1Mo 13:7–9
    Die Verse
    1Mo 13:7–9Und es war immer Zank zwischen den Hirten über Abrams Vieh und zwischen den Hirten über Lots Vieh. So wohnten auch zu der Zeit die Kanaaniter und Pheresiter im Lande. Da sprach Abram zu Lot: Laß doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Gebrüder. Steht dir nicht alles Land offen? Scheide dich doch von mir. Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten; oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken.
  • Abraham beschwert sich über einen Brunnen, den Abimelechs Knechte genommen hatten1Mo 21:25
    Die Verse
    1Mo 21:25Und Abraham setzte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte hatten mit Gewalt genommen.
  • Mose sieht zwei Hebräer miteinander streiten2Mo 2:13, Apg 7:26
    Die Verse
    2Mo 2:13Auf einen andern Tag ging er auch aus und sah zwei hebräische Männer sich miteinander zanken und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlägst du deinen Nächsten?
    Apg 7:26Und am andern Tage kam er zu ihnen, da sie miteinander haderten, und handelte mit ihnen, daß sie Frieden hätten, und sprach: Liebe Männer, ihr seid Brüder, warum tut einer dem andern Unrecht?
  • Mose kann die Streitsachen des Volkes nicht allein tragen5Mo 1:12
    Die Verse
    5Mo 1:12Wie kann ich allein solche Mühe und Last und Hader von euch ertragen?
  • Ephraim droht Jephthah; „Schiboleth“ an den Furten des JordanRi 12:1–6
    Die Verse
    Ri 12:1–6Und die von Ephraim kamen zuhauf und gingen mitternachtwärts und sprachen zu Jephthah: Warum bist du in den Streit gezogen wider die Kinder Ammon und hast uns nicht gerufen, daß wir mit dir zögen? Wir wollen dein Haus samt dir mit Feuer verbrennen. Jephthah sprach zu ihnen: ich und mein Volk hatten eine große Sache mit den Kindern Ammon, und ich schrie euch an, aber ihr halft mir nicht aus ihren Händen. Da ich nun sah, daß ihr nicht helfen wolltet, stellte ich meine Seele in meine Hand und zog hin wider die Kinder Ammon, und der HERR gab sie in meine Hand. Warum kommt ihr nun zu mir herauf, wider mich zu streiten? Und Jephthah sammelte alle Männer in Gilead und stritt wider Ephraim. Und die Männer in Gilead schlugen Ephraim, darum daß sie sagten: Seid doch ihr Gileaditer unter Ephraim und Manasse als die Flüchtigen Ephraims. Und die Gileaditer nahmen ein die Furten des Jordans vor Ephraim. Wenn nun die Flüchtigen Ephraims sprachen: Laß mich hinübergehen! so sprachen die Männer von Gilead zu Ihm: Bist du ein Ephraimiter? Wenn er dann antwortete: Nein! hießen sie ihn sprechen: Schiboleth; so sprach er Siboleth und konnte es nicht recht reden; alsdann griffen sie ihn schlugen ihn an den Furten des Jordans, daß zu der Zeit von Ephraim fielen zweiundvierzigtausend.
  • Die Geschichte der Frau von Thekoa: Zwei Söhne streiten auf dem Feld2Sam 14:6
    Die Verse
    2Sam 14:6Und deine Magd hatte zwei Söhne, die zankten miteinander auf dem Felde, und da kein Retter war, schlug einer den andern und tötete ihn.
  • Die Jünger streiten, wer von ihnen der Größte seiMk 9:33–34, Lk 22:24
    Die Verse
    Mk 9:33–34Und er kam gen Kapernaum. Und da er daheim war, fragten er sie: Was handeltet ihr miteinander auf dem Wege? Sie aber schwiegen; denn sie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Größte wäre.
    Lk 22:24Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte für den Größten gehalten werden.
  • Heftiger Streit in Antiochien über die BeschneidungApg 15:1–2
    Die Verse
    Apg 15:1–2Und etliche kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wo ihr euch nicht beschneiden lasset nach der Weise Mose's, so könnt ihr nicht selig werden. Da sich nun ein Aufruhr erhob und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordneten sie, daß Paulus und Barnabas und etliche andere aus ihnen hinaufzögen gen Jerusalem zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen.
  • Paulus und Barnabas trennen sich wegen MarkusApg 15:37–39
    Die Verse
    Apg 15:37–39Barnabas aber gab Rat, daß sie mit sich nähmen Johannes, mit dem Zunamen Markus. Paulus aber achtete es billig, daß sie nicht mit sich nähmen einen solchen, der von ihnen gewichen war in Pamphylien und war nicht mit ihnen gezogen zu dem Werk. Und sie kamen scharf aneinander, also daß sie voneinander zogen und Barnabas zu sich nahm Markus und schiffte nach Zypern.
  • Pharisäer und Sadduzäer streiten über die AuferstehungApg 23:7–10
    Die Verse
    Apg 23:7–10Da er aber das sagte, ward ein Aufruhr unter den Pharisäern und Sadduzäern, und die Menge zerspaltete sich. (Denn die Sadduzäer sagen: Es sei keine Auferstehung noch Engel noch Geist; die Pharisäer aber bekennen beides.) Es ward aber ein großes Geschrei; und die Schriftgelehrten von der Pharisäer Teil standen auf, stritten und sprachen: Wir finden nichts Arges an diesem Menschen; hat aber ein Geist oder ein Engel mit ihm geredet, so können wir mit Gott nicht streiten. Da aber der Aufruhr groß ward, besorgte sich der oberste Hauptmann, sie möchten Paulus zerreißen, und hieß das Kriegsvolk hinabgehen und ihn von ihnen reißen und in das Lager führen.
  • Paulus widersteht Kephas in Antiochien ins AngesichtGal 2:11
    Die Verse
    Gal 2:11Da aber Petrus gen Antiochien kam, widerstand ich ihm unter Augen; denn es war Klage über ihn gekommen.
  • Korinther: „Ich bin paulisch“, „Ich bin apollisch“1Kor 1:11–12
    Die Verse
    1Kor 1:11–12Denn es ist vor mich gekommen, liebe Brüder, durch die aus Chloes Gesinde von euch, daß Zank unter euch sei. Ich sage aber davon, daß unter euch einer spricht: Ich bin paulisch, der andere: Ich bin apollisch, der dritte: Ich bin kephisch, der vierte; Ich bin christisch.
  • Gläubige verklagen einander vor Gericht1Kor 6:6–7
    Die Verse
    1Kor 6:6–7sondern ein Bruder hadert mit dem andern, dazu vor den Ungläubigen. Es ist schon ein Fehl unter euch, daß ihr miteinander rechtet. Warum laßt ihr euch nicht lieber Unrecht tun? warum laßt ihr euch nicht lieber übervorteilen?
  • Paulus ermahnt Evodia und Syntyche, eines Sinnes zu seinPhil 4:2
    Die Verse
    Phil 4:2Die Evodia ermahne ich, und die Syntyche ermahne ich, daß sie eines Sinnes seien in dem HERRN.

Im Gesetz

  • Wer bei einer Schlägerei verletzt wird, bekommt Arbeitsausfall und Heilung bezahlt2Mo 21:18–19
    Die Verse
    2Mo 21:18–19Wenn Männer mit einander hadern und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust, daß er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt: kommt er auf, daß er ausgeht an seinem Stabe, so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, nur daß er ihm bezahle, was er versäumt hat, und das Arztgeld gebe.
  • Ein Streit zwischen Männern kommt vor Gericht, um entschieden zu werden5Mo 25:1
    Die Verse
    5Mo 25:1Wenn ein Hader ist zwischen Männern, so soll man sie vor Gericht bringen und sie richten und den Gerechten gerecht sprechen und den Gottlosen verdammen.

Aus den Sprüchen

  • Hass erregt Hader; Liebe deckt alle Übertretungen zuSpr 10:12
    Die Verse
    Spr 10:12Haß erregt Hader; aber Liebe deckt zu alle Übertretungen.
  • Ein zorniger Mann richtet Hader anSpr 15:18, Spr 29:22
    Die Verse
    Spr 15:18Ein zorniger Mann richtet Hader an; ein Geduldiger aber stillt den Zank.
    Spr 29:22Ein zorniger Mann richtet Hader an, und ein Grimmiger tut viel Sünde.
  • Besser ein trockener Bissen mit Frieden als ein Festmahl mit HaderSpr 17:1
    Die Verse
    Spr 17:1Es ist ein trockner Bissen, daran man sich genügen läßt, besser denn ein Haus voll Geschlachtetes mit Hader.
  • Wer Hader anfängt, gleicht dem, der dem Wasser den Damm aufreißtSpr 17:14
    Die Verse
    Spr 17:14Wer Hader anfängt, ist gleich dem, der dem Wasser den Damm aufreißt. Laß du vom Hader, ehe du drein gemengt wirst.
  • Es ist eine Ehre, vom Streit abzulassen; jeder Narr zankt gernSpr 20:3
    Die Verse
    Spr 20:3Es ist dem Mann eine Ehre, vom Hader bleiben; aber die gern Hadern, sind allzumal Narren.
  • Treibe den Spötter aus, so hört der Zank aufSpr 22:10
    Die Verse
    Spr 22:10Treibe den Spötter aus, so geht der Zank weg, so hört auf Hader und Schmähung.
  • Wer sich in fremden Streit mischt, packt einen Hund bei den OhrenSpr 26:17
    Die Verse
    Spr 26:17Wer vorgeht und sich mengt in fremden Hader, der ist wie einer, der den Hund bei den Ohren zwackt.
  • Eine zänkische Frau ist wie ständiges Triefen an einem RegentagSpr 27:15, Spr 25:24
    Die Verse
    Spr 27:15Ein zänkisches Weib und stetiges Triefen, wenn's sehr regnet, werden wohl miteinander verglichen.
    Spr 25:24Es ist besser, im Winkel auf dem Dach sitzen denn bei einem zänkischen Weibe in einem Haus beisammen.

Anderswo

  • Sei willfährig deinem Widersacher bald, solange du mit ihm auf dem Weg bistMt 5:25
    Die Verse
    Mt 5:25Sei willfährig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und wirst in den Kerker geworfen.
  • Ist es möglich, so habt mit allen Menschen FriedenRöm 12:18
    Die Verse
    Röm 12:18Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden.
  • Törichte Fragen erzeugen Zank2Tim 2:23–24
    Die Verse
    2Tim 2:23–24Aber der törichten und unnützen Fragen entschlage dich; denn du weißt, daß sie nur Zank gebären. Ein Knecht aber des HERRN soll nicht zänkisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, lehrhaft, der die Bösen tragen kann
  • „Woher kommt Streit und Krieg unter euch?“Jak 4:1
    Die Verse
    Jak 4:1Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Kommt's nicht daher: aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern?

Quellen

Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.

Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei