Alltag
Faulheit in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (26), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
Aus den Sprüchen
- Geh hin zur Ameise, du Fauler: Sie sammelt im Sommer ihr BrotSpr 6:6–8
Die Verse
Spr 6:6–8Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.
- Ein wenig Schlaf, und die Armut kommt wie ein RäuberSpr 6:9–11
Die Verse
Spr 6:9–11Wie lange liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Ja, schlafe noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, daß du schlafest, so wird dich die Armut übereilen wie ein Fußgänger und der Mangel wie ein gewappneter Mann.
- Der Acker des Faulen: Nesseln, Disteln und eine eingefallene MauerSpr 24:30–34
Die Verse
Spr 24:30–34Ich ging am Acker des Faulen vorüber und am Weinberg des Narren; und siehe, da waren eitel Nesseln darauf, und er stand voll Disteln, und die Mauer war eingefallen. Da ich das sah, nahm ich's zu Herzen und schaute und lernte daran. Du willst ein wenig schlafen und ein wenig schlummern und ein wenig deine Hände zusammentun, daß du ruhest: aber es wird dir deine Armut kommen wie ein Wanderer und dein Mangel wie ein gewappneter Mann.
- Lässige Hand macht armSpr 10:4
Die Verse
Spr 10:4Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich.
- Wer in der Ernte schläft, ist ein Sohn, der Schande bringtSpr 10:5
Die Verse
Spr 10:5Wer im Sommer sammelt, der ist klug; wer aber in der Ernte schläft, wird zu Schanden.
- Wie Essig den Zähnen und Rauch den AugenSpr 10:26
Die Verse
Spr 10:26Wie der Essig den Zähnen und der Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden.
- Faulheit endet in FronarbeitSpr 12:24
Die Verse
Spr 12:24Fleißige Hand wird herrschen; die aber lässig ist, wird müssen zinsen.
- Ein Lässiger brät sein Wild nichtSpr 12:27
Die Verse
Spr 12:27Einem Lässigen gerät sein Handel nicht; aber ein fleißiger Mensch wird reich.
- Der Faule begehrt und kriegt es doch nichtSpr 13:4, Spr 21:25
- Der Weg des Faulen ist wie eine DornenheckeSpr 15:19
Die Verse
Spr 15:19Der Weg des Faulen ist dornig; aber der Weg des Frommen ist wohl gebahnt.
- Wer lässig ist in seiner Arbeit, ist ein Bruder des VerderbersSpr 18:9
Die Verse
Spr 18:9Wer lässig ist in seiner Arbeit, der ist ein Bruder des, der das Seine umbringt.
- Er steckt seine Hand in die Schüssel und bringt sie nicht zum MundSpr 19:24, Spr 26:15
- Er pflügt nicht zur rechten Zeit und findet nichts zur ErnteSpr 20:4
Die Verse
Spr 20:4Um der Kälte willen will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und nichts kriegen.
- „Es ist ein Löwe draußen!“Spr 22:13, Spr 26:13
- Wie die Tür sich in der Angel dreht, so der Faule auf seinem BettSpr 26:14
Die Verse
Spr 26:14Ein Fauler wendet sich im Bette wie die Tür in der Angel.
- Er hält sich für weiser als sieben, die verständig antwortenSpr 26:16
Die Verse
Spr 26:16Ein Fauler dünkt sich weiser denn sieben, die da Sitten lehren.
Anderswo
- Durch Faulheit sinkt das Dach ein, und das Haus wird triefendPred 10:18
Die Verse
Pred 10:18Denn durch Faulheit sinken die Balken, und durch lässige Hände wird das Haus triefend.
- Der Narr legt die Hände ineinanderPred 4:5
Die Verse
Pred 4:5Ein Narr schlägt die Finger ineinander und verzehrt sich selbst.
- Der Knecht, der sein Talent vergrub, wird faul genanntMt 25:26
Die Verse
Mt 25:26Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?
- Lasst im Eifer nicht nachRöm 12:11
Die Verse
Röm 12:11Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit.
- „So jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen“2Thess 3:10–12
Die Verse
2Thess 3:10–12Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, daß etliche unter euch wandeln unordentlich und arbeiten nichts, sondern treiben Vorwitz. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie durch unsern HERRN Jesus Christus, daß sie mit stillem Wesen arbeiten und ihr eigen Brot essen.
- Junge Witwen lernen müßig zu sein und von Haus zu Haus zu laufen1Tim 5:13
Die Verse
1Tim 5:13Daneben sind sie faul und lernen umlaufen durch die Häuser; nicht allein aber sind sie faul sondern auch geschwätzig und vorwitzig und reden, was nicht sein soll.
- Seid nicht trägeHebr 6:12
Die Verse
Hebr 6:12daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld ererben die Verheißungen.
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei