Alltag
Eltern in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (42), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
Lieblinge
- Isaak hat Esau lieb; Rebekka hat Jakob lieb1Mo 25:28
Die Verse
1Mo 25:28Und Isaak hatte Esau lieb und aß gern von seinem Weidwerk; Rebekka aber hatte Jakob lieb.
- Rebekka plant, Isaaks Segen für Jakob zu gewinnen1Mo 27:6–10
Die Verse
1Mo 27:6–10Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe gehört deinen Vater reden mit Esau, deinem Bruder, und sagen: Bringe mir ein Wildbret und mache mir ein Essen, daß ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe. So höre nun, mein Sohn, meine Stimme, was ich dich heiße. Gehe hin zur Herde und hole mir zwei gute Böcklein, daß ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er's gerne hat. Das sollst du deinem Vater hineintragen, daß er esse, auf daß er dich segne vor seinem Tode.
- Jakob will Benjamin nicht ziehen lassen, aus Furcht vor einem Unfall1Mo 42:4, 1Mo 42:38
Die Verse
1Mo 42:4Aber den Benjamin, Josephs Bruder, ließ Jakob nicht mit seinen Brüdern ziehen; denn er sprach: Es möchte ihm ein Unfall begegnen.
1Mo 42:38Er sprach: Mein Sohn soll nicht mit euch hinabziehen, denn sein Bruder ist tot, und er ist allein übriggeblieben; wenn ihm ein Unfall auf dem Wege begegnete, den ihr reiset, würdet ihr meine grauen Haare mit Herzeleid in die Grube bringen.
Liebe und Fürsorge
- Hagar setzt sich einen Bogenschuss weit weg, um das Kind nicht sterben zu sehen1Mo 21:15–16
Die Verse
1Mo 21:15–16Da nun das Wasser in dem Schlauch aus war, warf sie den Knaben unter einen Strauch und ging hin und setzte sich gegenüber von fern, einen Bogenschuß weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und hob ihre Stimme auf und weinte.
- Rebekkas Mutter und Bruder bitten, sie noch zehn Tage zu behalten1Mo 24:55
Die Verse
1Mo 24:55Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Laß doch die Dirne einen Tag oder zehn bei uns bleiben; darnach sollst du ziehen.
- Jakob lebt wieder auf, als er hört, dass Joseph lebt1Mo 45:26–28
Die Verse
1Mo 45:26–28und verkündigten ihm und sprachen: Joseph lebt noch und ist Herr im ganzen Ägyptenland. Aber sein Herz dachte gar viel anders, denn er glaubte ihnen nicht. Da sagten sie ihm alle Worte Josephs, die er zu ihnen gesagt hatte. Und da er sah die Wagen, die ihm Joseph gesandt hatte, ihn zu führen, ward der Geist Jakobs, ihres Vaters, lebendig, und Israel sprach: Ich habe genug, daß mein Sohn noch lebt; ich will hin und ihn sehen, ehe ich sterbe.
- Moses Mutter verbirgt ihn drei Monate und legt ihn dann in ein Kästlein2Mo 2:2–3
Die Verse
2Mo 2:2–3Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, daß es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate. Und da sie ihn nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind darein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers.
- Manoah fragt, wie man den Knaben erziehen soll, der geboren wirdRi 13:8
Die Verse
Ri 13:8Da bat Manoah den HERRN und sprach: Ach Herr, laß den Mann Gottes wieder zu uns kommen, den du gesandt hast, daß er uns lehre, was wir mit dem Knaben tun sollen, der geboren soll werden.
- Simsons Eltern sind gegen eine philistäische FrauRi 14:2–3
Die Verse
Ri 14:2–3Und da er heraufkam, sagte er's an seinem Vater und seiner Mutter und sprach: Ich habe ein Weib gesehen zu Thimnath unter den Töchtern der Philister; gebt mir nun diese zum Weibe. Sein Vater und sein Mutter sprachen zu ihm: Ist denn nun kein Weib unter den Töchtern deiner Brüder und in allem deinem Volk, daß du hingehst und nimmst ein Weib bei den Philistern, die unbeschnitten sind? Simson sprach zu seinem Vater: Gib mir diese; denn sie gefällt meinen Augen.
- Naemi küsst ihre Schwiegertöchter und schickt sie heimRut 1:8–9
Die Verse
Rut 1:8–9sprach sie zu ihren beiden Schwiegertöchtern: Geht hin und kehrt um, eine jegliche zu ihrer Mutter Haus. Der HERR tue an euch Barmherzigkeit, wie ihr an den Toten und mir getan habt! Der HERR gebe euch, daß ihr Ruhe findet, eine jegliche in ihres Mannes Hause! Und küßte sie. Da hoben sie ihre Stimmen auf und weinten
- Hiob steht früh auf, um für jedes seiner Kinder Brandopfer zu opfernHiob 1:5
Die Verse
Hiob 1:5Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit.
- David sehnt sich nach Absalom2Sam 13:39
Die Verse
2Sam 13:39Und der König David hörte auf, auszuziehen wider Absalom; denn er hatte sich getröstet über Amnon, daß er tot war.
- David: „Verfahrt mir schonend mit dem Knaben Absalom“2Sam 18:5
Die Verse
2Sam 18:5Und der König gebot Joab und Abisai und Itthai und sprach: Fahrt mir säuberlich mit dem Knaben Absalom! Und alles Volk hörte es, da der König gebot allen Hauptleuten um Absalom.
- Rizpa bewacht die Leichen ihrer Söhne vor Vögeln und Tieren2Sam 21:8, 2Sam 21:10
Die Verse
2Sam 21:8Aber die zwei Söhne Rizpas, der Tochter Ajas, die sie Saul geboren hatte, Armoni und Mephiboseth, dazu die fünf Söhne Merabs, der Tochter Sauls, die sie dem Adriel geboren hatte, dem Sohn Barsillais, des Meholathiters, nahm der König
2Sam 21:10Da nahm Rizpa, die Tochter Ajas, einen Sack und breitete ihn auf den Fels am Anfang der Ernte, bis daß Wasser von Himmel über sie troff, und ließ des Tages die Vögel des Himmels nicht auf ihnen ruhen noch des Nachts die Tiere des Feldes.
- Die wahre Mutter gibt ihr Kind lieber weg, als es töten zu lassen1Kön 3:26
Die Verse
1Kön 3:26Da sprach das Weib, des Sohn lebte, zum König (denn ihr mütterliches Herz entbrannte über ihren Sohn): Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; laßt es teilen!
- Salomo lässt seiner Mutter einen Stuhl hinstellen1Kön 2:19
Die Verse
1Kön 2:19Und Bath-Seba kam hinein zum König Salomo, mit ihm zu reden Adonias halben. Und der König stand auf und ging ihr entgegen und neigte sich vor ihr und setzte sie auf seinen Stuhl. Und es ward der Mutter des Königs ein Stuhl gesetzt, daß sie sich setzte zu seiner Rechten.
- Maria und Joseph suchen voller Angst den Knaben JesusLk 2:48
Die Verse
Lk 2:48Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
- Die Mutter Jesu steht beim KreuzJoh 19:25
Die Verse
Joh 19:25Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena.
- Jairus fleht für sein TöchterleinMk 5:23
Die Verse
Mk 5:23und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zügen; Du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe.
- Ein königlicher Beamter: „Komm hinab, ehe mein Kind stirbt“Joh 4:49
Die Verse
Joh 4:49Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!
- Der Vater eines Jungen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“Mk 9:24
Die Verse
Mk 9:24Und alsbald schrie des Kindes Vater mit Tränen und sprach: Ich glaube, lieber HERR, hilf meinem Unglauben!
- Die Mutter der Söhne des Zebedäus bittet für sie um EhrenplätzeMt 20:20–21
Die Verse
Mt 20:20–21Da trat zu ihm die Mutter der Kinder des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und bat etwas von ihm. Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zwei Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.
- Die Eltern des Blindgeborenen: „Er ist alt genug, fragt ihn“Joh 9:20–23
Die Verse
Joh 9:20–23Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist und daß er blind geboren ist; wie er aber nun sehend ist, wissen wir nicht; oder wer ihm hat seine Augen aufgetan, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fraget ihn, laßt ihn selbst für sich reden. Solches sagten seine Eltern; denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon vereinigt, so jemand ihn für Christus bekennte, daß er in den Bann getan würde. Darum sprachen seine Eltern: er ist alt genug, fraget ihn selbst.
Zu nachsichtig
- Eli wehrte seinen Söhnen nicht1Sam 3:13
Die Verse
1Sam 3:13Denn ich habe es ihm angesagt, daß ich Richter sein will über sein Haus ewiglich um der Missetat willen, daß er wußte, wie seine Kinder sich schändlich hielten, und hat ihnen nicht gewehrt.
- David hatte Adonia nie zurechtgewiesen1Kön 1:6
Die Verse
1Kön 1:6Und sein Vater hatte ihn nie bekümmert sein Leben lang, daß er hätte gesagt: Warum tust du also? Und er war auch ein sehr schöner Mann und war geboren nächst nach Absalom.
Im Gesetz
- Ehre Vater und Mutter2Mo 20:12
Die Verse
2Mo 20:12Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, daß dir der HERR, dein Gott, gibt.
- Todesstrafe für den, der Vater oder Mutter schlägt oder flucht2Mo 21:15, 2Mo 21:17
- Eltern erklären ihren Kindern das Passah2Mo 12:26–27, 2Mo 13:8
Die Verse
2Mo 12:26–27Und wenn eure Kinder werden zu euch sagen: Was habt ihr da für einen Dienst? sollt ihr sagen: Es ist das Passahopfer des HERRN, der an den Kindern Israel vorüberging in Ägypten, da er die Ägypter plagte und unsere Häuser errettete. Da neigte sich das Volk und betete an.
2Mo 13:8Ihr sollt euren Söhnen sagen an demselben Tage: Solches halten wir um deswillen, was uns der HERR getan hat, da wir aus Ägypten zogen.
- Beide Eltern bringen einen eigenwilligen, ungehorsamen Sohn zu den Ältesten5Mo 21:18–20
Die Verse
5Mo 21:18–20Wenn jemand einen eigenwilligen und ungehorsamen Sohn hat, der seines Vaters und seiner Mutter Stimme nicht gehorcht und, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter greifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Orts, und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist eigenwillig und ungehorsam und gehorcht unsrer Stimme nicht und ist ein Schlemmer und ein Trunkenbold.
Aus den Sprüchen über Eltern
- Höre auf die Zucht deines Vaters und die Weisung deiner MutterSpr 1:8
Die Verse
Spr 1:8Mein Kind, gehorche der Zucht deines Vaters und verlaß nicht das Gebot deiner Mutter.
- Ein weiser Sohn ist seines Vaters FreudeSpr 10:1
Die Verse
Spr 10:1Dies sind die Sprüche Salomos. Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen.
- Der Gute vererbt auf KindeskinderSpr 13:22
Die Verse
Spr 13:22Der Gute wird vererben auf Kindeskind; aber des Sünders Gut wird für den Gerechten gespart.
- Verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wirdSpr 23:22
Die Verse
Spr 23:22Gehorche deinem Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.
- Lass sich deinen Vater und deine Mutter freuenSpr 23:24–25
Die Verse
Spr 23:24–25Der Vater eines Gerechten freut sich; und wer einen Weisen gezeugt hat, ist fröhlich darüber. Laß sich deinen Vater und deine Mutter freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat.
- Ihre Söhne stehen auf und preisen sie seligSpr 31:28
Die Verse
Spr 31:28Ihre Söhne stehen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie:
In den Briefen
- Eltern sammeln für die Kinder, nicht die Kinder für die Eltern2Kor 12:14
Die Verse
2Kor 12:14Siehe, ich bin bereit zum drittenmal zu euch zu kommen, und will euch nicht beschweren; denn ich suche nicht das Eure, sondern euch. Denn es sollen nicht die Kinder den Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern den Kindern.
- Ihr Väter, reizt eure Kinder nichtEph 6:4, Kol 3:21
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei