Alltag
Steuern in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (35), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
- Jeder bei der Zählung Gemusterte gab einen halben Schekel2Mo 30:11–16, 2Mo 38:26
Die Verse
2Mo 30:11–16Und der HERR redete mit Mose und sprach: Wenn du die Häupter der Kinder Israel zählst, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Versöhnung seiner Seele, auf daß ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden. Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein. Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben. Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen. Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.
2Mo 38:26so manch Haupt, so manch halbes Lot nach dem Lot des Heiligtums, von allen, die gezählt wurden von zwanzig Jahren an und darüber, sechshundertmaltausend dreitausend fünfhundertundfünfzig.
- Ein Drittel Schekel jährlich für das Haus GottesNeh 10:32
Die Verse
Neh 10:32Und wir legten ein Gebot auf uns, daß wir jährlich einen dritten Teil eines Silberlings gäben zum Dienst im Hause unsers Gottes,
- Joseph: Ein Fünftel der Ernte Ägyptens gehört Pharao1Mo 41:34, 1Mo 47:24
- Nur das Land der ägyptischen Priester gehört nicht Pharao1Mo 47:26
Die Verse
1Mo 47:26Also machte Joseph ihnen ein Gesetz bis auf diesen Tag über der Ägypter Feld, den Fünften Pharao zu geben; ausgenommen der Priester Feld, das ward dem Pharao nicht eigen.
- Ein persischer König befreit Priester und Tempeldiener von SteuernEsr 7:24
Die Verse
Esr 7:24Und euch sei kund, daß ihr nicht Macht habt, Zins, Zoll und jährliche Rente zu legen auf irgend einen Priester, Leviten, Sänger, Torhüter, Tempelknecht und Diener im Hause dieses Gottes.
- Die Familie dessen, der Goliath erschlägt, wird von Abgaben befreit1Sam 17:25
Die Verse
1Sam 17:25Und jedermann in Israel sprach: Habt ihr den Mann gesehen herauftreten? Denn er ist heraufgetreten Israel Hohn zu sprechen. Und wer ihn schlägt, den will der König sehr reich machen und ihm seine Tochter geben und will seines Vaters Haus freimachen in Israel.
- Ein Steuererlass zu Esthers MahlEst 2:18
Die Verse
Est 2:18Und der König machte ein großes Mahl allen seinen Fürsten und Knechten, das war ein Mahl um Esthers willen, und ließ die Länder ruhen und gab königliche Geschenke aus.
- Ahasveros legt Abgaben bis zu den fernsten Inseln aufEst 10:1
Die Verse
Est 10:1Und der König Ahasveros legte Zins aufs Land und auf die Inseln im Meer.
Könige und Steuern
- Salomos zwölf Amtleute versorgen den Hof je einen Monat1Kön 4:7
Die Verse
1Kön 4:7Und Salomo hatte zwölf Amtleute über ganz Israel, die den König und sein Haus versorgten. Ein jeder hatte des Jahres eine Monat lang zu versorgen;
- Salomos Vorräte für einen einzigen Tag1Kön 4:22–23
Die Verse
1Kön 4:22–23Und Salomo mußte täglich zur Speisung haben dreißig Kor Semmelmehl, sechzig Kor anderes Mehl, zehn gemästete Rinder und zwanzig Weiderinder und hundert Schafe, ausgenommen Hirsche und Rehe und Gemsen und gemästetes Federvieh.
- Fronarbeit für Salomos Bauten1Kön 9:15
Die Verse
1Kön 9:15Und also verhielt sich's mit den Fronleuten, die der König Salomo aushob, zu bauen des HERRN Haus und sein Haus und Millo und die Mauer Jerusalems und Hazor und Megiddo und Geser.
- Adoram hatte die Aufsicht über die Fronarbeit2Sam 20:24, 1Kön 4:6
Die Verse
2Sam 20:24Adoram war Rentmeister. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler.
1Kön 4:6Ahisar war Hofmeister. Adoniram, der Sohn Abdas, war Rentmeister.
- Israel bittet Rehabeam, das schwere Joch zu erleichtern1Kön 12:4
Die Verse
1Kön 12:4Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht; so mache du nun den harten Dienst und das schwere Joch leichter, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertänig sein.
- Israel steinigt Adoram zu Tode; Rehabeam flieht1Kön 12:18
Die Verse
1Kön 12:18Und da der König Rehabeam hinsandte Adoram, den Rentmeister, warf ihn ganz Israel mit Steinen zu Tode. Aber der König Rehabeam stieg stracks auf einen Wagen, daß er flöhe gen Jerusalem.
- Menahem gibt Phul tausend Talente Silber2Kön 15:19–20
Die Verse
2Kön 15:19–20Und es kam Phul, der König von Assyrien, ins Land. Und Menahem gab dem Phul tausend Zentner Silber, daß er's mit ihm hielte und befestigte ihm das Königreich. Und Menahem setzte ein Geld in Israel auf die Reichsten, fünfzig Silberlinge auf einen jeglichen Mann, daß er's dem König von Assyrien gäbe. Also zog der König von Assyrien wieder heim und blieb nicht im Lande.
- Jojakim schätzt das Land, um Pharao Necho zu bezahlen2Kön 23:35
Die Verse
2Kön 23:35Und Jojakim gab das Silber und das Gold Pharao. Doch schätzte er das Land, daß es solches Silber gäbe nach Befehl Pharaos; einen jeglichen nach seinem Vermögen schätzte er am Silber und Gold unter dem Volk im Lande, daß er es dem Pharao Necho gäbe.
- Feinde warnen den König: Jerusalem wird keinen Tribut mehr zahlenEsr 4:13, Esr 4:20
Die Verse
Esr 4:13So sei nun dem König kund: Wo diese Stadt gebaut wird und die Mauern wieder gemacht, so werden sie Schoß, Zoll und jährliche Zinse nicht geben, und ihr Vornehmen wird den Königen Schaden bringen.
Esr 4:20Auch sind mächtige Könige zu Jerusalem gewesen, die geherrscht haben über alles, was jenseits des Wassers ist, daß ihnen Zoll, Schoß und jährliche Zinse gegeben wurden.
- Leute leihen Geld, um die Steuer des Königs auf ihre Felder zu zahlenNeh 5:4
Die Verse
Neh 5:4Etliche aber sprachen: Wir habe Geld entlehnt zum Schoß für den König auf unsre Äcker und Weinberge;
- Eine Getreideabgabe, den Armen abgenommenAm 5:11
Die Verse
Am 5:11Darum, weil ihr die Armen unterdrückt und nehmt das Korn mit großen Lasten von ihnen, so sollt ihr in den Häusern nicht wohnen, die ihr von Werkstücken gebaut habt, und den Wein nicht trinken, den ihr in den feinen Weinbergen gepflanzt habt.
In den Evangelien
- Kaiser Augustus ordnet eine Schätzung des ganzen Reiches anLk 2:1–3
Die Verse
Lk 2:1–3Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.
- Die Tempelsteuer: eine Münze im Maul eines FischesMt 17:24–27
Die Verse
Mt 17:24–27Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins? Von Ihren Kindern oder von den Fremden? Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.
- „Ist’s recht, dass man dem Kaiser den Zins gebe, oder nicht?“Mt 22:17–21
Die Verse
Mt 22:17–21Darum sage uns, was dünkt dich: Ist's recht, daß man dem Kaiser den Zins gebe, oder nicht? Da nun Jesus merkte ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Weiset mir die Zinsmünze! Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
- Johannes zu den Zöllnern: „Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist“Lk 3:12–13
Die Verse
Lk 3:12–13Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist.
- Levi wird vom Zoll weg berufenMk 2:14, Lk 5:27
- Jesus isst mit Zöllnern, und Pharisäer nehmen AnstoßMt 9:10–11, Mt 11:19
Die Verse
Mt 9:10–11Und es begab sich, da er zu Tische saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?
Mt 11:19Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und ein Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle! Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern.
- Gleichnis: ein Pharisäer und ein Zöllner im TempelLk 18:10–13
Die Verse
Lk 18:10–13Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
- Zachäus, ein Oberster der Zöllner, will vierfach erstattenLk 19:2, Lk 19:8
- Paulus: Gebt Steuer, dem die Steuer gebührtRöm 13:6–7
Die Verse
Röm 13:6–7Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben. So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei