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Alltag

Ackerbau in der Bibel

Stellen der Lutherbibel 1912 (37), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.

  • Der Mensch wird in Eden gesetzt, um ihn zu bebauen und zu bewahren1Mo 2:15
    Die Verse
    1Mo 2:15Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte.
  • Kain wird ein Ackermann; Abel hütet die Schafe1Mo 4:2
    Die Verse
    1Mo 4:2Und sie fuhr fort und gebar Abel, seinen Bruder. Und Abel ward ein Schäfer; Kain aber ward ein Ackermann.
  • Noah, ein Ackermann, pflanzt einen Weinberg1Mo 9:20
    Die Verse
    1Mo 9:20Noah aber fing an und ward ein Ackermann und pflanzte Weinberge.
  • Isaak sät und erntet in jenem Jahr hundertfältig1Mo 26:12
    Die Verse
    1Mo 26:12Und Isaak säte in dem Lande und erntete desselben Jahres hundertfältig; denn der HERR segnete ihn.
  • Ruth liest Ähren hinter den Schnittern: etwa ein Epha GersteRut 2:2–3, Rut 2:17
    Die Verse
    Rut 2:2–3Und Ruth, die Moabitin, sprach zu Naemi: Laß mich aufs Feld gehen und Ähren auflesen dem nach, vor dem ich Gnade finde. Sie aber sprach zu ihr: Gehe hin, meine Tochter. Sie ging hin, kam und las auf, den Schnittern nach, auf dem Felde. Und es begab sich eben, daß dasselbe Feld war des Boas, der von dem Geschlecht Elimelechs war.
    Rut 2:17Also las sie auf dem Felde bis zum Abend und schlug's aus, was sie aufgelesen hatte; und es war bei einem Epha Gerste.
  • Boas worfelt nachts auf der Tenne GersteRut 3:2
    Die Verse
    Rut 3:2Nun, der Boas, unser Verwandter, bei des Dirnen du gewesen bist, worfelt diese Nacht Gerste auf seiner Tenne.
  • Gideon drischt Weizen in der Kelter, um ihn vor Midian zu verbergenRi 6:11
    Die Verse
    Ri 6:11Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die war des Joas, des Abiesriters; und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, daß er ihn bärge vor den Midianitern.
  • Beth-Semes schneidet im Tal den Weizen1Sam 6:13
    Die Verse
    1Sam 6:13Die Beth-Semiter aber schnitten eben in der Weizenernte im Grund, und hoben ihre Augen auf und sahen die Lade und freuten sich, sie zu sehen.
  • Israeliten gehen zu den Philistern, um Pflugscharen und Sicheln zu schärfen1Sam 13:19–21
    Die Verse
    1Sam 13:19–21Es ward aber kein Schmied im ganzen Lande Israel gefunden, denn die Philister gedachten, die Hebräer möchten sich Schwert und Spieß machen; und ganz Israel mußte hinabziehen zu den Philistern, wenn jemand hatte eine Pflugschar, Haue, Beil oder Sense zu schärfen. Und die Schneiden an den Sensen und Hauen und Gabeln und Beilen waren abgearbeitet und die Stachel stumpf geworden.
  • Elisa pflügt mit zwölf Joch Rindern1Kön 19:19
    Die Verse
    1Kön 19:19Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflügte mit zwölf Jochen vor sich hin; und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn.
  • Davids Amtleute über Äcker, Weinberge, Ölbäume und Herden1Chr 27:26–31
    Die Verse
    1Chr 27:26–31Über die Ackerleute, das Land zu bauen, war Esri, der Sohn Chelubs. Über die Weinberge war Simei, der Ramathiter; über die Weinkeller und Schätze des Weins war Sabdi, der Sephamiter. Über die Ölgärten und Maulbeerbäume in den Auen war Baal-Hanan, der Gaderiter. Über den Ölschatz war Joas. Über die Weiderinder zu Saron war Sitrai, der Saroniter; aber über die Rinder in den Gründen war Saphat, der Sohn Adlais. Über die Kamele war Obil, der Ismaeliter. Über die Esel war Jehdeja, der Meronothiter. Über die Schafe war Jasis, der Hagariter. Diese waren alle Oberste über die Güter des Königs David.
  • Usia, der den Ackerbau liebt, hat Ackerleute und Weingärtner2Chr 26:10
    Die Verse
    2Chr 26:10Er baute auch Türme in der Wüste und grub viele Brunnen. Denn er hatte viel Vieh, sowohl in den Auen als auf den Ebenen, auch Ackerleute und Weingärtner an den Bergen und am Karmel; denn er hatte Lust zum Ackerwerk.
  • Salomo pflanzt Weinberge und Gärten und legt Teiche anPred 2:4–6
    Die Verse
    Pred 2:4–6Ich tat große Dinge: ich baute Häuser, pflanzte Weinberge; ich machte mir Gärten und Lustgärten und pflanzte allerlei fruchtbare Bäume darein; ich machte mir Teiche, daraus zu wässern den Wald der grünenden Bäume;
  • Pflügen, in Reihen säen und jede Frucht auf ihre Weise dreschenJes 28:24–28
    Die Verse
    Jes 28:24–28Pflügt zur Saat oder bracht oder eggt auch ein Ackermann seinen Acker immerdar? Ist's nicht also: wenn er's gleich gemacht hat, so streut er Wicken und wirft Kümmel und sät Weizen und Gerste, jegliches, wohin er's haben will, und Spelt an seinen Ort? Also unterwies ihn sein Gott zum Rechten und lehrte ihn. Denn man drischt die Wicken nicht mit Dreschwagen, so läßt man auch nicht das Wagenrad über den Kümmel gehen; sondern die Wicken schlägt man aus mit einem Stabe und den Kümmel mit einem Stecken. Man mahlt es, daß es Brot werde, und drischt es nicht gar zunichte, wenn man's mit Wagenrädern und Pferden ausdrischt.
  • Ein Bauer wartet auf den Frühregen und SpätregenJak 5:7
    Die Verse
    Jak 5:7So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf die Zukunft des HERRN. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfange den Frühregen und den Spätregen.
  • Die Jünger raufen Ähren aus, als sie durch die Felder gehenMt 12:1
    Die Verse
    Mt 12:1Zu der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig, fingen an, Ähren auszuraufen, und aßen.
  • Same auf dem Weg, auf dem Felsen, unter den Dornen, auf gutem Land (ein Gleichnis)Mt 13:3–8
    Die Verse
    Mt 13:3–8Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.
  • Arbeiter für einen Weinberg gedungen um einen Groschen am Tag (ein Gleichnis)Mt 20:1–2
    Die Verse
    Mt 20:1–2Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

Im Gesetz

  • Sechs Jahre säen; im siebten ruht das Land2Mo 23:10–11, 3Mo 25:3–5
    Die Verse
    2Mo 23:10–11Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln. Im siebenten Jahr sollst du es ruhen und liegen lassen, daß die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrigbleibt, laß das Wild auf dem Felde essen. Also sollst du auch tun mit deinem Weinberg und Ölberg.
    3Mo 25:3–5daß du sechs Jahre dein Feld besäest und sechs Jahre deinen Weinberg beschneidest und sammelst die Früchte ein; aber im siebenten Jahr soll das Land seinen großen Sabbat dem HERRN feiern, darin du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden sollst. Was aber von selber nach deiner Ernte wächst, sollst du nicht ernten, und die Trauben, so ohne deine Arbeit wachsen, sollst du nicht lesen, dieweil es ein Sabbatjahr des Landes ist.
  • Am siebten Tag ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und der Ernte2Mo 34:21
    Die Verse
    2Mo 34:21Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du feiern, mit Pflügen und mit Ernten.
  • Die Ränder des Feldes und die abgefallenen Beeren für die Armen lassen3Mo 19:9–10
    Die Verse
    3Mo 19:9–10Wenn du dein Land einerntest, sollst du nicht alles bis an die Enden umher abschneiden, auch nicht alles genau aufsammeln. Also auch sollst du deinen Weinberg nicht genau lesen noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; denn ich bin der HERR euer Gott.
  • Eine vergessene Garbe bleibt für den Fremdling, die Waise und die Witwe5Mo 24:19–21
    Die Verse
    5Mo 24:19–21Wenn du auf deinem Acker geerntet und eine Garbe vergessen hast auf dem Acker, so sollst du nicht umkehren, dieselbe zu holen, sondern sie soll des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allen Werken deiner Hände. Wenn du deine Ölbäume hast geschüttelt, so sollst du nicht nachschütteln; es soll des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein. Wenn du deinen Weinberg gelesen hast, so sollst du nicht nachlesen; es soll des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein.
  • Kein zweierlei Samen; nicht Ochse und Esel zusammen pflügen3Mo 19:19, 5Mo 22:9–10
    Die Verse
    3Mo 19:19Meine Satzungen sollt ihr halten, daß du dein Vieh nicht lassest mit anderlei Tier zu schaffen haben und dein Feld nicht besäest mit mancherlei Samen und kein Kleid an dich komme, daß mit Wolle und Leinen gemengt ist.
    5Mo 22:9–10Du sollst deinen Weinberg nicht mit mancherlei besäen, daß nicht dem Heiligtum verfalle die Fülle, der Same, den du gesät hast, samt dem Ertrage des Weinbergs. Du sollst nicht ackern zugleich mit einem Ochsen und Esel.
  • Die Frucht eines neu gepflanzten Baumes wird drei Jahre nicht gegessen3Mo 19:23–25
    Die Verse
    3Mo 19:23–25Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, davon man ißt, sollt ihr mit seinen Früchten tun wie mit einer Vorhaut. Drei Jahre sollt ihr sie unbeschnitten achten, daß ihr sie nicht esset; im vierten Jahr aber sollen alle ihre Früchte heilig sein, ein Preisopfer dem HERRN; im fünften Jahr aber sollt ihr die Früchte essen und sie einsammeln; denn ich bin der HERR, euer Gott.
  • Ersatz für weidendes Vieh auf fremdem Feld oder für einen Feldbrand2Mo 22:5–6
    Die Verse
    2Mo 22:5–6Wenn jemand einen Acker oder Weinberg beschädigt, daß er sein Vieh läßt Schaden tun in eines andern Acker, der soll von dem Besten auf seinem Acker und Weinberg wiedererstatten. Wenn ein Feuer auskommt und ergreift die Dornen und verbrennt die Garben oder Getreide, das noch steht, oder den Acker, so soll der wiedererstatten, der das Feuer angezündet hat.
  • Im Weinberg des Nächsten essen, so viel man will, aber nichts in ein Gefäß tun5Mo 23:24–25
    Die Verse
    5Mo 23:24–25Wenn du in deines Nächsten Weinberg gehst, so magst du Trauben essen nach deinem Willen, bis du satt hast; aber du sollst nichts in dein Gefäß tun Wenn du in die Saat deines Nächsten gehst, so magst du mit der Hand Ähren abrupfen; aber mit der Sichel sollst du nicht darin hin und her fahren.
  • Dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden5Mo 25:4
    Die Verse
    5Mo 25:4Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.
  • Wer seinen neuen Weinberg noch nicht genossen hat, geht aus dem Krieg heim5Mo 20:6
    Die Verse
    5Mo 20:6Welcher einen Weinberg gepflanzt hat und hat seine Früchte noch nicht genossen, der gehe hin und bleibe daheim, daß er nicht im Kriege sterbe und ein anderer genieße seine Früchte.

Worte

  • Wer seinen Acker bebaut, wird Brot die Fülle habenSpr 12:11
    Die Verse
    Spr 12:11Wer seinen Acker baut, der wird Brot die Fülle haben; wer aber unnötigen Sachen nachgeht, der ist ein Narr.
  • Der Acker des Faulen voller Dornen, seine Steinmauer eingefallenSpr 24:30–31
    Die Verse
    Spr 24:30–31Ich ging am Acker des Faulen vorüber und am Weinberg des Narren; und siehe, da waren eitel Nesseln darauf, und er stand voll Disteln, und die Mauer war eingefallen.
  • Säe am Morgen deinen Samen und lass am Abend deine Hand nicht ruhenPred 11:6
    Die Verse
    Pred 11:6Frühe säe deinen Samen und laß deine Hand des Abends nicht ab; denn du weißt nicht, ob dies oder das geraten wird; und ob beides geriete, so wäre es desto besser.
  • Kenne den Zustand deiner Schafe und HerdenSpr 27:23–27
    Die Verse
    Spr 27:23–27Auf deine Schafe habe acht und nimm dich deiner Herden an. Denn Gut währt nicht ewiglich, und die Krone währt nicht für und für. Das Heu ist weggeführt, und wiederum ist Gras da und wird Kraut auf den Bergen gesammelt. Die Lämmer kleiden dich und die Böcke geben dir das Geld, einen Acker zu kaufen. Du hast Ziegenmilch genug zu deiner Speise, zur Speise deines Hauses und zur Nahrung deiner Dirnen.
  • Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten2Kor 9:6
    Die Verse
    2Kor 9:6Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.
  • Der Ackermann, der sich müht, soll als Erster die Früchte genießen2Tim 2:6
    Die Verse
    2Tim 2:6Es soll aber der Ackermann, der den Acker baut, die Früchte am ersten genießen. Merke, was ich sage!

Quellen

Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.

Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei