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Alltag

Geld in der Bibel

Stellen der Lutherbibel 1912 (41), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.

Silber abgewogen

  • Abraham wiegt 400 Schekel Silber für die zwiefache Höhle ab1Mo 23:15–16
    Die Verse
    1Mo 23:15–16Mein Herr, höre doch mich! Das Feld ist vierhundert Lot Silber wert; was ist das aber zwischen mir und dir? Begrabe nur deinen Toten! Abraham gehorchte Ephron und wog ihm das Geld dar, das er gesagt hatte, daß zuhörten die Kinder Heth, vierhundert Lot Silber, das im Kauf gang und gäbe war.
  • Jakob kauft bei Sichem ein Stück Feld für hundert Groschen1Mo 33:19
    Die Verse
    1Mo 33:19und kaufte ein Stück Acker von den Kindern Hemors, des Vaters Sichems, um hundert Groschen; daselbst richtete er seine Hütte auf.
  • Joseph wird für zwanzig Silberlinge verkauft1Mo 37:28
    Die Verse
    1Mo 37:28Und da die Midianiter, die Kaufleute, vorüberreisten, zogen sie ihn heraus aus der Grube und verkauften ihn den Ismaeliten um zwanzig Silberlinge; die brachte ihn nach Ägypten.
  • Die Brüder finden ihr Silber wieder in ihren Säcken1Mo 42:25, 1Mo 42:35, 1Mo 43:21
    Die Verse
    1Mo 42:25Und Joseph tat Befehl, daß man ihre Säcke mit Getreide füllte und ihr Geld wiedergäbe, einem jeglichen in seinen Sack, dazu auch Zehrung auf den Weg; und man tat ihnen also.
    1Mo 42:35Und da sie die Säcke ausschütteten, fand ein jeglicher sein Bündlein Geld in seinem Sack. Und da sie sahen, daß es Bündlein ihres Geldes waren, erschraken sie samt ihrem Vater.
    1Mo 43:21und da wir in die Herberge kamen und unsere Säcke auftaten, siehe, da war eines jeglichen Geld oben in seinem Sack mit völligem Gewicht; darum haben wir's wieder mit uns gebracht,
  • Joseph sammelt für Getreide alles Geld Ägyptens und Kanaans1Mo 47:14–16
    Die Verse
    1Mo 47:14–16Und Joseph brachte alles Geld zusammen, das in Ägypten und Kanaan gefunden ward, um das Getreide, das sie kauften; und Joseph tat alles Geld in das Haus Pharaos. Da nun Geld gebrach im Lande Ägypten und Kanaan, kamen alle Ägypter zu Joseph und sprachen: Schaffe uns Brot! Warum läßt du uns vor dir sterben, darum daß wir ohne Geld sind? Joseph sprach: Schafft euer Vieh her, so will ich euch um das Vieh geben, weil ihr ohne Geld seid.
  • Jeder Philisterfürst bietet Delila Silber für das Geheimnis seiner KraftRi 16:5
    Die Verse
    Ri 16:5Zu der kamen der Philister Fürsten hinauf und sprachen zu ihr: Überrede ihn und siehe, worin er solche große Kraft hat und womit wir ihn übermögen, daß wir ihn binden und zwingen, so wollen wir dir geben ein jeglicher tausendundhundert Silberlinge.
  • Micha gibt 1.100 Silberlinge zurück, die er seiner Mutter genommen hatteRi 17:2–4
    Die Verse
    Ri 17:2–4Der sprach zu seiner Mutter: Die tausendundhundert Silberlinge, die dir genommen worden sind und derenthalben du den Fluch gesprochen und auch vor meinen Ohren gesagt hast, sieh, das Geld ist bei mir; ich habe es genommen. Da sprach sein Mutter: Gesegnet sei mein Sohn dem HERRN! Also gab er seiner Mutter die tausendundhundert Silberlinge wieder. Und seine Mutter sprach: Ich habe das Geld dem HERRN geheiligt von meiner Hand für meinen Sohn, daß man ein Bildnis und einen Abgott machen soll; darum so gebe ich's dir nun wieder. Aber er gab seiner Mutter das Geld wieder. Da nahm seine Mutter zweihundert Silberlinge und tat sie zu dem Goldschmied; der machte ihr ein Bild und einen Abgott, das war darnach im Hause Michas.
  • Ahab bietet Naboth Silber für seinen Weinberg1Kön 21:2
    Die Verse
    1Kön 21:2Und Ahab redete mit Naboth und sprach: Gib mir deinen Weinberg; ich will mir einen Kohlgarten daraus machen, weil er so nahe an meinem Hause liegt. Ich will dir einen bessern Weinberg dafür geben, oder, so dir's gefällt, will ich dir Silber dafür geben, soviel er gilt.
  • Naeman bindet für Gehasi zwei Talente Silber in zwei Beutel2Kön 5:23
    Die Verse
    2Kön 5:23Naeman sprach: Nimm lieber zwei Zentner! Und nötigte ihn und band zwei Zentner Silber in zwei Beutel und zwei Feierkleider und gab's zweien seiner Diener; die trugen's vor ihm her.
  • Eine Lade mit einem Loch im Deckel sammelt das Geld für den Tempel2Kön 12:9–11
    Die Verse
    2Kön 12:9–11Da nahm der Priester Jojada eine Lade und bohrte oben ein Loch darein und setzte sie zur rechten Hand neben den Altar, da man in das Haus des HERRN geht. Und die Priester, die an der Schwelle hüteten, taten darein alles Geld, das zu des HERRN Haus gebracht ward. Wenn sie dann sahen, daß viel Geld in der Lade war, so kam des Königs Schreiber herauf mit dem Hohenpriester, und banden das Geld zusammen und zählten es, was für des HERRN Haus gefunden ward. Und man übergab das Geld bar den Werkmeistern, die da bestellt waren zu dem Hause des HERRN; und sie gaben's heraus den Zimmerleuten und Bauleuten, die da arbeiteten am Hause des HERRN,
  • Menahem nimmt von jedem reichen Mann fünfzig Schekel für Assyrien2Kön 15:20
    Die Verse
    2Kön 15:20Und Menahem setzte ein Geld in Israel auf die Reichsten, fünfzig Silberlinge auf einen jeglichen Mann, daß er's dem König von Assyrien gäbe. Also zog der König von Assyrien wieder heim und blieb nicht im Lande.
  • David zahlt Ornan 600 Schekel Gold für den Platz1Chr 21:25
    Die Verse
    1Chr 21:25Also gab David Ornan um den Platz Gold, am Gewicht sechshundert Lot.
  • Jeremia wiegt siebzehn Schekel ab und unterschreibt einen versiegelten KaufbriefJer 32:9–10
    Die Verse
    Jer 32:9–10und kaufte den Acker von Hanameel, meines Oheims Sohn, zu Anathoth, und wog ihm das Geld dar, siebzehn Silberlinge. Und ich schrieb einen Brief und versiegelte ihn und nahm Zeugen dazu und wog das Geld dar auf einer Waage
  • Händler machen das Epha klein und den Schekel großAm 8:5
    Die Verse
    Am 8:5und sprecht: “Wann will denn der Neumond ein Ende haben, daß wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, daß wir Korn feilhaben mögen und das Maß verringern und den Preis steigern und die Waage fälschen,
  • Dreißig Silberlinge werden als Lohn abgewogenSach 11:12–13
    Die Verse
    Sach 11:12–13Und ich sprach zu ihnen: Gefällt's euch, so bringet her, wieviel ich gelte; wo nicht, so laßt's anstehen. Und sie wogen dar, wieviel ich galt: dreißig Silberlinge. Und der HERR sprach zu mir: Wirf's hin, daß es dem Töpfer gegeben werde! Ei, eine treffliche Summe, der ich wert geachtet bin von ihnen! Und ich nahm die dreißig Silberlinge und warf sie ins Haus des HERRN, daß es dem Töpfer gegeben würde.

Im Gesetz

  • Ein Rind, das einen Knecht stößt: dreißig Schekel Silber2Mo 21:32
    Die Verse
    2Mo 21:32Stößt er aber einen Knecht oder eine Magd, so soll er ihrem Herrn dreißig Silberlinge geben, und den Ochsen soll man steinigen.
  • Jeder Gezählte gibt einen halben Schekel2Mo 30:13–16
    Die Verse
    2Mo 30:13–16Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein. Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben. Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen. Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.
  • Kein Silber gegen Zins an einen armen Bruder verleihen3Mo 25:37
    Die Verse
    3Mo 25:37Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch deine Speise auf Wucher austun.
  • Der Zehnte, gegen Geld getauscht und beim Fest ausgegeben5Mo 14:25–26
    Die Verse
    5Mo 14:25–26so gib's hin um Geld und fasse das Geld in deine Hand und gehe an den Ort, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, und gib das Geld um alles, was deiner Seele gelüstet, es sei um Rinder, Schafe, Wein, starken Trank oder um alles, das deine Seele wünscht, und iß daselbst vor dem HERRN, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus

In den Evangelien und der Apostelgeschichte

  • Ein Denar für einen Tag Arbeit im WeinbergMt 20:2
    Die Verse
    Mt 20:2Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.
  • Die Steuermünze trägt das Bild des KaisersMt 22:19–21
    Die Verse
    Mt 22:19–21Weiset mir die Zinsmünze! Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
  • Eine Münze im Maul eines FischesMt 17:27
    Die Verse
    Mt 17:27Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.
  • Ein Knecht vergräbt das Geld seines Herrn in der ErdeMt 25:18, Mt 25:27, Lk 19:23
    Die Verse
    Mt 25:18Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.
    Mt 25:27So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.
    Lk 19:23Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? Und wenn ich gekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen erfordert.
  • Eine Frau kehrt das Haus wegen einer von zehn SilbermünzenLk 15:8–9
    Die Verse
    Lk 15:8–9Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.
  • Jesus stößt die Tische der Wechsler umMt 21:12, Joh 2:14–15
    Die Verse
    Mt 21:12Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer
    Joh 2:14–15Und er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten, und die Wechsler. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um
  • Die Jünger werden ohne Geld im Gürtel ausgesandtMt 10:9, Mk 6:8
    Die Verse
    Mt 10:9Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Erz in euren Gürteln haben,
    Mk 6:8und gebot ihnen, daß sie nichts bei sich trügen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel,
  • Die zwei kleinen Kupfermünzen einer armen WitweMk 12:41–42
    Die Verse
    Mk 12:41–42Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller.
  • Judas bringt die dreißig Silberlinge zurück; ein Acker wird gekauftMt 27:3–7
    Die Verse
    Mt 27:3–7Da das sah Judas, der ihn verraten hatte, daß er verdammt war zum Tode, gereute es ihn, und brachte wieder die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten und sprach: Ich habe übel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe. Sie sprachen: Was geht uns das an? Da siehe du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hob sich davon, ging hin und erhängte sich selbst. Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen, denn es ist Blutgeld. Sie hielten aber einen Rat und kauften den Töpfersacker darum zum Begräbnis der Pilger.
  • Den Soldaten wird viel Geld gegebenMt 28:12
    Die Verse
    Mt 28:12Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genug
  • Petrus: „Gold und Silber habe ich nicht“Apg 3:6
    Die Verse
    Apg 3:6Petrus aber sprach: Gold und Silber habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle!
  • Simon, der Zauberer, bietet den Aposteln Geld anApg 8:18–20
    Die Verse
    Apg 8:18–20Da aber Simon sah, daß der Heilige Geist gegeben ward, wenn die Apostel die Hände auflegten, bot er ihnen Geld an und sprach: Gebt mir auch die Macht, daß, so ich jemand die Hände auflege, derselbe den Heiligen Geist empfange. Petrus aber sprach zu ihm: Daß du verdammt werdest mit deinem Gelde, darum daß du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt!

Worte

  • „Das Geld muss ihnen alles zuwege bringen“Pred 10:19
    Die Verse
    Pred 10:19Das macht, sie halten Mahlzeiten, um zu lachen, und der Wein muß die Lebendigen erfreuen, und das Geld muß ihnen alles zuwege bringen.
  • Wer Geld liebt, wird des Geldes nie sattPred 5:10
    Die Verse
    Pred 5:10Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel.
  • Weisheit beschirmt wie GeldPred 7:12
    Die Verse
    Pred 7:12Denn die Weisheit beschirmt, so beschirmt Geld auch; aber die Weisheit gibt das Leben dem, der sie hat.
  • Geldgier ist eine Wurzel alles Übels1Tim 6:10
    Die Verse
    1Tim 6:10Denn Geiz ist eine Wurzel alles Übels; das hat etliche gelüstet und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen.

Quellen

Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.

Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei