Verhüllt hält sie beim Reiten das Kind eng an sich.
Die Bibel in der Kunst · Matthäus
Die Flucht nach Ägypten
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Quartley stach diese Tafel und signierte sie unten rechts. Es ist ein stiller Entwurf: eine weite Ebene, drei Gestalten und ein Esel, und ein Himmel, der mehr als die Hälfte des Blattes mit feinen waagerechten Linien füllt.
Joseph geht barfuß voran, einen Stab in der einen Hand, mit der anderen führt er den Esel am Zaum. Maria sitzt verhüllt auf dem Esel und hält das Kind eng an sich. Dünne Heiligenscheine schweben über ihren Köpfen, und Strahlen umgeben das Kind. Palmen säumen das ferne Flussufer, und ein sanftes Licht breitet sich am Horizont aus.
Aus dem Text
- Ein Engel sagt Joseph im Traum, er solle das Kindlein und seine Mutter nehmen und nach Ägyptenland fliehen (Matthäus 2,13)
- „Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.“ (Matthäus 2,14)
Vom Künstler
- Ein blasser Himmel mit Licht am Horizont, obwohl der Text sagt, dass sie bei Nacht aufbrachen
- Heiligenscheine über Joseph und Maria und Strahlen um das Kind, wie Maler sie überlieferungsgemäß zeichneten
- Palmen und ein Feigenkaktus am Weg
Details
Ein dünner Ring schwebt über Josephs Kopf.
Eine Reihe Palmen steht am fernen Wasser.
Er geht mit gesenktem Kopf und gespitzten Ohren.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
