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Die Bibel in der Kunst › Lukas

Jesus bei Martha und Maria, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Lukas

Jesus bei Martha und Maria

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Die Werkstatt Pannemaker, eines der führenden Holzstecher von Paris, schnitt diesen Entwurf für die Bibel von 1866; der Name ist unten rechts gedruckt.

Jesus sitzt an einer offenen Tür in einem niedrigen Raum mit Balkendecke, hinter ihm der helle Garten mit Palmen. Maria sitzt dicht dabei auf dem Boden, das Haupt verschleiert, und hört zu. Martha steht links mit dem Rücken zu uns, einen Krug in der Hand, halb im Schatten. Doré lässt das Tageslicht durch die Tür hereinkommen und auf Jesus und Maria fallen.

Aus dem Text

  • „Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus.“ (Lukas 10,38)
  • Maria „setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seiner Rede zu“ (Lukas 10,39)
  • „Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen.“ (Lukas 10,40)

Vom Künstler

  • Martha von hinten gezeigt, mit einem Krug, als käme sie gerade von ihrer Arbeit herein
  • Palmen und Sonnenlicht durch die Tür eines dunklen Raumes mit Balken

Details

Martha

Sie steht mit dem Rücken zu uns, ein Tuch auf dem Kopf.

Der Krug

Martha hält einen Krug an der Wand.

Jesus

Er sitzt an der Tür und öffnet beim Reden die Hand.

Maria

Verschleiert sitzt sie auf dem Boden, die Hände im Schoß, und hört zu.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.