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Die Bibel in der Kunst › Lukas

Der Samariter kommt zur Herberge, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Lukas

Der Samariter kommt zur Herberge

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Die zweite von Dorés beiden Samaritertafeln folgt der Geschichte bis zu ihrem Ende; sie wurde von A. Gusman in Holz geschnitten, der sie unten rechts mit schwungvoller Hand signierte.

An den Stufen der Herberge hebt der Samariter den Verwundeten vom Pferd und trägt ihn über der Schulter. Ein alter bärtiger Wirt eilt mit offenen Armen herab, und oben beugt sich eine Frau über die Mauer, um zu schauen. Das Licht fällt von links, sodass die weißen Tücher des Verwundeten sich vom Stein abheben.

Aus dem Text

  • Er „hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein“ (Lukas 10,34)
  • „Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte“ (Lukas 10,35)

Vom Künstler

  • Der Wirt als alter Mann, der zu Hilfe herabkommt, und eine Frau, die von oben zusieht
  • Eine Stadt aus Steinmauern, Stufen und kleinen Bogenfenstern
  • Das Pferd mit einem Zaum, behängt mit Perlen und Quasten

Details

Vom Pferd gehoben

Der Samariter mit runder Kappe nimmt den Verwundeten über die Schulter.

Der Wirt

Ein alter bärtiger Mann kommt mit offenen Armen die Stufen herab.

Von oben

Eine Frau beugt sich über die Mauer, um zuzusehen.

Das Pferd

Sein Kopf hängt tief; sein Zaum ist mit Quasten behängt.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.