Der Wagen mit der Lade erscheint am Horizont, von hinten beleuchtet.
Die Bibel in der Kunst · 1. Samuel
Die Rückkehr der Lade
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Diese breite Tafel wurde nach Dorés Entwurf für die „La Sainte Bible“ von 1866 gestochen. Das hier gezeigte Exemplar stammt aus der polnischen Ausgabe, die 1873–1874 in Warschau gedruckt wurde und in der Polnischen Nationalbibliothek aufbewahrt wird.
Doré rückt die Lade weit in die Ferne – ein kleiner Wagen am Horizont, die geflügelten Gestalten auf ihrem Deckel dunkel vor einem Ausbruch von Sonnenlicht. Das eigentliche Thema ist das Erntefeld: Männer halten in der Arbeit inne, beschatten die Augen, fallen auf die Knie oder heben einen Arm zum Licht. Vorn ruhen eingespannte Ochsen neben einem Wagen voller Garben.
Aus dem Text
- Zwei säugende Kühe zogen den Wagen mit der Lade (1. Samuel 6,10–11)
- „Die Beth-Semiter aber schnitten eben in der Weizenernte im Grund“ (1. Samuel 6,13)
- Sie „sahen die Lade und freuten sich, sie zu sehen“ (1. Samuel 6,13)
Vom Künstler
- Die Lade als winziger Schattenriss vor Sonnenstrahlen
- Palmen am Rand des Feldes
- Ein Erntewagen und ein Paar eingespannter Ochsen, die im Vordergrund ruhen
Details
Erntearbeiter knien und beschatten die Augen, um zu schauen.
Ein Mann hält noch seine gebogene Sichel.
Ein Paar eingespannter Ochsen liegt beim Erntewagen.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 72 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
