Eine geflügelte Gestalt schwebt im Lichtband, ihr Gewand weht hinter ihr.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Verkündigung
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Bei dieser Tafel der Bibel von Tours 1866 zeichnete Doré den Entwurf, und A. Ligny schnitt ihn in Holz; beide Namen stehen am Fuß des Blattes, Dorés links, der des Stechers rechts.
Die Szene ist ein schlichter Raum unter einem schrägen Balkendach. Ein breites Lichtband strömt von rechts oben herein, und darin schwebt eine geflügelte Gestalt mit einer Lilie. Maria sitzt auf einem niedrigen Schemel an einem Holztisch, die Arme vor der Brust gekreuzt, und wendet sich mit großen Augen dem Licht zu.
Aus dem Text
- Gott sandte den Engel Gabriel nach Nazareth zu einer Jungfrau, die hieß Maria (Lukas 1,26–27)
- „Gegrüßet seist du, Holdselige! Der HERR ist mit dir“ (Lukas 1,28)
- „erschrak sie über seine Rede“ (Lukas 1,29)
Vom Künstler
- Die Lilie in der Hand des Engels – ein Brauch der Maler bei Verkündigungsszenen, nicht im Text
- Ein ärmlicher Raum mit einem groben Tisch, Tonkrügen und einem Korb auf dem Boden
- Der Engel aus Licht, fast durchsichtig, mit nackten Füßen
Details
Ein Lilienstängel mit Blüten in der Hand des Engels.
Sie sitzt auf einem Schemel, die Arme vor der Brust gekreuzt, und blickt überrascht auf.
Hohe Krüge und ein runder Topf stehen auf dem Boden, daneben ein Korb.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
