Sie liegt auf den Kissen, die Hände gefaltet, und öffnet die Augen.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Auferweckung der Tochter des Jairus
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Doré verlegte dieses Wunder in einen stillen Raum statt in eine Menschenmenge. Der Entwurf wurde für die Bibel von 1866 in Holz geschnitten.
Ein schwerer Vorhang hängt über dem Bett, auf dem das Mädchen, auf Kissen gestützt, liegt und gerade die Augen öffnet. Jesus mit Heiligenschein steht neben ihr und berührt ihren Kopf. Ihre Mutter kniet, das Gesicht in die Decken gedrückt. Jenseits eines kahlen Steinbodens sehen drei Männer zu, einer mit der Hand am Kinn; das Licht sammelt sich auf dem Bett.
Aus dem Text
- Nur Petrus, Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter gingen mit ihm hinein (Lukas 8,51)
- „sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft“ (Lukas 8,52)
- Jesus „nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!“ (Lukas 8,54)
Vom Künstler
- Seine Hand ruht auf ihrem Kopf, während der Text sagt, dass er sie bei der Hand nahm
- Die Mutter verbirgt ihr Gesicht am Bett und sieht noch nicht, was geschieht
- Ein hoher Raum mit Himmelbett, Holzbalken und Steinboden
Details
Mit Heiligenschein steht er am Bett und legt ihr die Hand auf den Kopf.
Sie kniet und vergräbt ihr Gesicht im Bettzeug.
Drei Männer stehen abseits auf dem Steinboden; einer hebt die Hand ans Kinn.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
