Jesus beugt sich vor und berührt einen Finger mit der anderen Hand.
Die Bibel in der Kunst · Johannes
Christus und die Samariterin
Benedetto Luti, italienisch, Florenz 1666–1724 Rom · 1715–20
Metropolitan Museum of Art, New York (Rogers Fund, by exchange, 2015; acc. 2015.645)
Benedetto Luti, ein Florentiner Maler, der in Rom arbeitete, malte dieses kleine Bild um 1715–20 auf eine Kupferplatte. Das glatte Metall erlaubte ihm, leuchtende, glänzende Farben und feine Einzelheiten aufzutragen.
Jesus sitzt auf dem Rand des Brunnens und spricht, wobei er einen Finger berührt, als führe er ein Argument an. Die Frau lehnt mit ihrem Kupferkrug am Stein und wendet sich ihm zu, um zuzuhören; ein Seil hängt über den Rand, und ein zweites Gefäß steht zu ihren Füßen.
Aus dem Text
- Jesus, „müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen“ (Johannes 4,6)
- Ein Weib aus Samaria kommt, Wasser zu schöpfen, und „Gib mir zu trinken!“ (Johannes 4,7)
- „Hast du doch nichts, womit du schöpfest, und der Brunnen ist tief“ (Johannes 4,11)
- Die Stadt Sichar nahebei (Johannes 4,5)
Vom Künstler
- Der Brunnen als gemeißelte steinerne Trommel neben einer großen antiken Säule
- Die Frau im gelben Kleid und der weißen Bluse eines italienischen Landmädchens
- Jesus in rotem Gewand und blauem Umhang, den Farben, die die Maler ihm gewöhnlich gaben
- Eine italienische Bergstadt in der Ferne
Details
Die Frau wendet ihm den Kopf zu, das Haar hochgesteckt.
Sie hält einen kupfernen Wasserkrug an den Rand des Brunnens.
Ein aufgerolltes Seil liegt auf dem Brunnen und hängt über seinen Rand.
Ein zweites Kupfergefäß, voll Wasser, steht auf der Stufe.
Eine winzige Gestalt geht auf der Straße von der Stadt her.
Benedetto Luti, Italian, Florence 1666–1724 Rome. The Metropolitan Museum of Art, New York (Rogers Fund, by exchange, 2015; acc. 2015.645) · Oil on copper · Public Domain — The Met Open Access (CC0). The Met Collection API record: "isPublicDomain": true; The Met marks such works on its website "with the Creative Commons Zero (CC0) icon".
