Jesus hebt die geknotete Geißel hoch über den Kopf.
Die Bibel in der Kunst · Johannes
Christus treibt die Händler aus dem Tempel
Rembrandt · 1635
National Gallery of Art, Washington
Eine frühe Radierung, 1635 signiert und datiert. Die ausschreitende Gestalt Christi mit der Geißel folgt einem kleinen Holzschnitt von Albrecht Dürer, doch die Menge um ihn ist Rembrandts eigene.
Jesus schwingt eine Geißel aus Stricken über dem Kopf, und die Halle gerät in Aufruhr: Ein Tisch und ein Fass stürzen um, Männer klammern sich an ihr Geld, ein Ochse reißt sich los. Hinten sitzt abseits ein Priester auf einem hohen Sitz unter einem Baldachin.
Aus dem Text
- „Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus“ (Johannes 2,15)
- Die Ochsen hinausgetrieben, und er „verschüttete den Wechslern das Geld“ (Johannes 2,14–15)
Vom Künstler
- Ein Fass und ein schwerer Tisch, die im Vordergrund umstürzen
- Ein Priester auf einem Thron unter einem Baldachin, eine Hängelampe in einer gewölbten Halle
Details
Ein Tisch und ein Fass krachen zu Boden.
Ein Ochse reißt sich los und stürmt durch die Menge.
Ein Priester sitzt hoch auf einem Sitz mit Baldachin, abseits vom Getümmel.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Ailsa Mellon Bruce Fund, 1982.46.1) · Etching · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
