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Erstaunliche Einzelheiten
Hungersnöte und Dürren in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (33), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
Im ersten Buch Mose
- Abram zog nach Ägypten hinab, denn die Teuerung war groß1Mo 12:10
Die Verse
1Mo 12:10Es kam aber eine Teuerung in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, daß er sich daselbst als ein Fremdling aufhielte; denn die Teuerung war groß im Lande.
- In einer anderen Teuerung zog Isaak nach Gerar, nicht nach Ägypten1Mo 26:1–2
Die Verse
1Mo 26:1–2Es kam aber eine Teuerung ins Land nach der vorigen, so zu Abrahams Zeiten war. Und Isaak zog zu Abimelech, der Philister König, zu Gerar. Da erschien ihm der HERR und sprach: Ziehe nicht hinab nach Ägypten, sondern bleibe in dem Lande, das ich dir sage.
- In Ägypten sieben Jahre Überfluss, dann sieben Jahre Teuerung1Mo 41:29–30, 1Mo 41:54
Die Verse
1Mo 41:29–30Siehe, sieben reiche Jahre werden kommen in ganz Ägyptenland. Und nach denselben werden sieben Jahre teure Zeit kommen, daß man vergessen wird aller solcher Fülle in Ägyptenland; und die teure Zeit wird das Land verzehren,
1Mo 41:54da fingen an die sieben teuren Jahre zu kommen, davon Joseph gesagt hatte. Und es ward eine Teuerung in allen Landen; aber in ganz Ägyptenland war Brot.
- Joseph schüttete Getreide auf wie Sand am Meer1Mo 41:48–49
Die Verse
1Mo 41:48–49und sie sammelten alle Speise der sieben Jahre, so im Lande Ägypten waren, und taten sie in die Städte. Was für Speise auf dem Felde einer jeglichen Stadt umher wuchs, das taten sie hinein. Also schüttete Joseph das Getreide auf, über die Maßen viel wie Sand am Meer, also daß er aufhörte es zu zählen; denn man konnte es nicht zählen.
- Alle Länder kamen nach Ägypten zu Joseph, um Getreide zu kaufen1Mo 41:56–57
Die Verse
1Mo 41:56–57Als nun im ganzen Lande Teuerung war, tat Joseph allenthalben Kornhäuser auf und verkaufte den Ägyptern. Denn die Teuerung ward je länger, je größer im Lande. Und alle Lande kamen nach Ägypten, zu kaufen bei Joseph; denn die Teuerung war groß in allen Landen.
- Zehn von Josephs Brüdern zogen hinab, um Getreide zu kaufen1Mo 42:1–3
Die Verse
1Mo 42:1–3Da aber Jakob sah, daß Getreide in Ägypten feil war, sprach er zu seinen Söhnen: Was sehet ihr euch lange um? Siehe, ich höre, es sei in Ägypten Getreide feil; zieht hinab und kauft uns Getreide, daß wir leben und nicht sterben. Also zogen hinab zehn Brüder Josephs, daß sie in Ägypten Getreide kauften.
- Zwei Jahre Teuerung und noch fünf ohne Pflügen und Ernten1Mo 45:6
Die Verse
1Mo 45:6Denn dies sind zwei Jahre, daß es teuer im Lande ist; und sind noch fünf Jahre, daß kein Pflügen und Ernten sein wird.
- Die Ägypter zahlten für Brot mit Geld, dann mit ihrem Vieh1Mo 47:13–17
Die Verse
1Mo 47:13–17Es war aber kein Brot in allen Landen; denn die Teuerung war sehr schwer, daß das Land Ägypten und Kanaan verschmachteten vor der Teuerung. Und Joseph brachte alles Geld zusammen, das in Ägypten und Kanaan gefunden ward, um das Getreide, das sie kauften; und Joseph tat alles Geld in das Haus Pharaos. Da nun Geld gebrach im Lande Ägypten und Kanaan, kamen alle Ägypter zu Joseph und sprachen: Schaffe uns Brot! Warum läßt du uns vor dir sterben, darum daß wir ohne Geld sind? Joseph sprach: Schafft euer Vieh her, so will ich euch um das Vieh geben, weil ihr ohne Geld seid. Da brachten sie Joseph ihr Vieh; und er gab ihnen Brot um ihre Pferde, Schafe, Rinder und Esel. Also ernährte er sie mit Brot das Jahr um all ihr Vieh.
- Dann verkauften sie ihre Äcker, und das Land wurde Pharaos Eigentum1Mo 47:19–20
Die Verse
1Mo 47:19–20Warum läßt du uns vor dir sterben und unser Feld? Kaufe uns und unser Land ums Brot, daß wir und unser Land leibeigen seien dem Pharao; gib uns Samen, daß wir leben und nicht sterben und das Feld nicht wüst werde. Also kaufte Joseph dem Pharao das ganze Ägypten. Denn die Ägypter verkauften ein jeglicher seinen Acker, denn die Teuerung war zu stark über sie. Und ward also das Land Pharao eigen.
- Seitdem ging der Fünfte der Ernte an Pharao1Mo 47:23–24
Die Verse
1Mo 47:23–24Da sprach Joseph zu dem Volk: Siehe, ich habe heute gekauft euch und euer Feld dem Pharao; siehe, da habt ihr Samen und besäet das Feld. Und von dem Getreide sollt ihr den Fünften geben; vier Teile sollen euer sein, zu besäen das Feld und zu eurer Speise und für euer Haus und eure Kinder.
In Israel
- Zur Zeit der Richter zog eine Familie aus Bethlehem nach MoabRut 1:1
Die Verse
Rut 1:1Zu der Zeit, da die Richter regierten, ward eine Teuerung im Lande. Und ein Mann von Bethlehem-Juda zog wallen in der Moabiter Land mit seinem Weibe und seinen zwei Söhnen.
- Naemi kehrte heim, als sie hörte, dass es wieder Brot gabRut 1:6
Die Verse
Rut 1:6Da machte sie sich auf mit ihren zwei Schwiegertöchtern und zog wieder aus der Moabiter Lande; denn sie hatte erfahren im Moabiterlande, daß der HERR sein Volk hatte heimgesucht und ihnen Brot gegeben.
- Unter David dauerte eine Teuerung drei Jahre nacheinander2Sam 21:1
Die Verse
2Sam 21:1Es war auch eine Teuerung zu Davids Zeiten drei Jahre aneinander. Und David suchte das Angesicht des HERRN; und der HERR sprach: Um Sauls willen und um des Bluthauses willen, daß er die Gibeoniter getötet hat.
- Elia zu Ahab: weder Tau noch Regen, es sei denn auf mein Wort1Kön 17:1
Die Verse
1Kön 17:1Und es sprach Elia, der Thisbiter, aus den Bürgern Gileads, zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe, es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.
- Raben brachten Elia morgens und abends Brot und Fleisch1Kön 17:6
Die Verse
1Kön 17:6Und die Raben brachten ihm das Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank vom Bach.
- Das Mehl im Kad und das Öl im Krug der Witwe gingen nicht aus1Kön 17:14–16
Die Verse
1Kön 17:14–16Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Kad soll nicht verzehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, da der HERR regnen lassen wird auf Erden. Sie ging hin und machte, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang. Das Mehl im Kad ward nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, daß er geredet hatte durch Elia.
- Im dritten Jahr war die Teuerung in Samaria groß1Kön 18:1–2
Die Verse
1Kön 18:1–2Und über eine lange Zeit kam das Wort des HERRN zu Elia, im dritten Jahr, und sprach: Gehe hin und zeige dich Ahab, daß ich regnen lasse auf Erden. Und Elia ging hin, daß er sich Ahab zeigte. Es war aber eine große Teuerung zu Samaria.
- Ahab sandte Obadja, Gras für die Pferde und Maultiere zu suchen1Kön 18:5
Die Verse
1Kön 18:5So sprach nun Ahab zu Obadja: Zieh durchs Land zu allen Wasserbrunnen und Bächen, ob wir möchten Heu finden und die Rosse und Maultiere erhalten, daß nicht das Vieh alles umkomme.
- Später erinnert: drei Jahre und sechs Monate kein RegenLk 4:25, Jak 5:17
Die Verse
Lk 4:25Aber in der Wahrheit sage ich euch: Es waren viele Witwen in Israel zu Elia's Zeiten, da der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate, da eine große Teuerung war im ganzen Lande
Jak 5:17Elia war ein Mensch gleich wie wir; und er betete ein Gebet, daß es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate.
- Eine Teuerung in Gilgal: wilde Gurken im Gericht, „der Tod im Topf“2Kön 4:38–40
Die Verse
2Kön 4:38–40Da aber Elisa wieder gen Gilgal kam, ward Teuerung im Lande, und die Kinder der Propheten wohnten vor ihm. Und er sprach zu seinem Diener: Setze zu einen großen Topf und koche ein Gemüse für die Kinder der Propheten! Da ging einer aufs Feld, daß er Kraut läse, und fand wilde Ranken und las davon Koloquinten sein Kleid voll; und da er kam, schnitt er's in den Topf zum Gemüse, denn sie kannten es nicht. Und da sie es ausschütteten für die Männer, zu essen, und sie von dem Gemüse aßen, schrieen sie und sprachen: O Mann Gottes, der Tod im Topf! denn sie konnten es nicht essen.
- Die Sunamitin lebte in einer Teuerung sieben Jahre bei den Philistern2Kön 8:1–3
Die Verse
2Kön 8:1–3Elisa redete mit dem Weibe, dessen Sohn er hatte lebendig gemacht, und sprach: Mache dich auf und gehe hin mit deinem Hause und wohne in der Fremde, wo du kannst; denn der HERR wird eine Teuerung rufen, die wird ins Land kommen sieben Jahre lang. Das Weib machte sich auf und tat, wie der Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihrem Hause und wohnte in der Philister Land sieben Jahre. Da aber die sieben Jahre um waren, kam das Weib wieder aus der Philister Land; und sie ging aus, den König anzurufen um ihr Haus und ihren Acker.
- Vier aussätzige Männer fanden das Lager der Syrer vor Samaria leer2Kön 7:3–5
Die Verse
2Kön 7:3–5Und es waren vier aussätzige Männer an der Tür vor dem Tor; und einer sprach zum andern: Was wollen wir hier bleiben, bis wir sterben? Wenn wir gleich gedächten, in die Stadt zu kommen, so ist Teuerung in der Stadt, und wir müßten doch daselbst sterben; bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben. So laßt uns nun hingehen und zu dem Heer der Syrer fallen. Lassen sie uns leben, so leben wir; töten sie uns, so sind wir tot. Und sie machten sich in der Frühe auf, daß sie zum Heer der Syrer kämen. Und da sie vorn an den Ort des Heeres kamen, siehe, da war niemand.
- Danach kostete ein Sea feines Mehl einen Schekel2Kön 7:16
Die Verse
2Kön 7:16ging das Volk hinaus und beraubte das Lager der Syrer. Und es galt ein Scheffel Semmelmehl einen Silberling und zwei Scheffel Gerste auch einen Silberling nach dem Wort des HERRN.
- Bei der Belagerung Jerusalems hatte das Volk im Land kein Brot2Kön 25:3, Jer 52:6
- Jeremia: Die Erde lechzt; die Hindin verlässt ihr Junges, weil kein Gras da istJer 14:4–5
Die Verse
Jer 14:4–5Darum daß die Erde lechzt, weil es nicht regnet auf die Erde, gehen die Ackerleute traurig und verhüllen ihre Häupter. Denn auch die Hinden, die auf dem Felde werfen, verlassen ihre Jungen, weil kein Gras wächst.
- Klagelieder: Kleine Kinder heischen BrotKlgl 4:4
Die Verse
Klgl 4:4Dem Säugling klebt seine Zunge am Gaumen vor Durst; die jungen Kinder heischen Brot, und ist niemand, der es ihnen breche.
- Zur Zeit Nehemias verpfändeten Leute Äcker und Häuser, um Getreide zu kaufenNeh 5:3
Die Verse
Neh 5:3Aber etliche sprachen: Laßt uns unsre Äcker, Weinberge und Häuser versetzen und Getreide nehmen in der Teuerung.
Im Neuen Testament
- In Jesu Gleichnis gerät der jüngere Sohn durch eine große Teuerung in NotLk 15:14
Die Verse
Lk 15:14Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.
- Agabus sagte eine große Teuerung voraus; sie kam unter KlaudiusApg 11:28
Die Verse
Apg 11:28Und einer unter ihnen mit Namen Agabus stand auf und deutete durch den Geist eine große Teuerung, die da kommen sollte über den ganzen Kreis der Erde; welche geschah unter dem Kaiser Klaudius.
- Die Jünger sandten durch Barnabas und Saulus Hilfe nach JudäaApg 11:29–30
Die Verse
Apg 11:29–30Aber unter den Jüngern beschloß ein jeglicher, nach dem er vermochte, zu senden eine Handreichung den Brüdern, die in Judäa wohnten; wie sie denn auch taten, und schickten's zu den Ältesten durch die Hand Barnabas und Saulus.
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei