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Die Bibel in der Kunst › Lukas

Die Darstellung im Tempel (Querformat), Rembrandt

Die Bibel in der Kunst · Lukas

Die Darstellung im Tempel (Querformat)

Rembrandt · c. 1639
National Gallery of Art, Washington

Rembrandt radierte diese breite Tempelszene um 1639, etwa fünfzehn Jahre vor seiner Darstellung in der „dunklen Manier“, die beim selben Vers steht. Hier fällt das Licht frei über einen hellen Boden und eine volle Halle; das spätere Blatt ist fast ganz Schatten.

Simeon kniet mit dem Kind in den Armen, die Eltern dicht dabei, während eine alte Frau mit einem Stab – die Prophetin Hanna – unter einem Lichtglanz steht.

Aus dem Text

  • „da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott“ (Lukas 2,28)
  • Hanna, eine Prophetin, „wohl betagt“, die „kam nimmer vom Tempel“ (Lukas 2,36–37)

Vom Künstler

  • Eine Taube in einem Strahlenkranz – das übliche Zeichen der Maler für den Heiligen Geist, den Lukas hier nennt (Lukas 2,25–27)
  • Eine riesige, hohe Halle mit Betenden weit hinten
  • Ein Hund, der links auf der Stufe sitzt

Details

Simeon

Der alte Mann kniet mit dem Kind in den Armen am Boden.

Hanna

Eine verschleierte alte Frau steht auf einen Stab gestützt.

Die Taube

Eine kleine Taube in einem Strahlenkranz leuchtet über der Gruppe.

Der Hund

Ein Hund sitzt auf der Stufe, von allem abgewandt.

Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Rosenwald Collection, 1943.3.7103) · Etching and drypoint · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)