Das Kind liegt im Stroh neben Maria, die halb sitzend ruht.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Anbetung der Hirten mit der Lampe
Rembrandt · c. 1654
National Gallery of Art, Washington
Eine kleine Radierung von etwa 1654, aus den Jahren, in denen Rembrandt mehrere Blätter zur Kindheit Jesu schuf. Die Linien sind schnell und offen, fast wie eine Federskizze, und das blanke Papier steht für das Lampenlicht.
In einer Scheune aus Brettern und Stroh drängen sich links die Hirten herein und spähen über ein Geländer. Maria ruht im Stroh neben dem Kind, Joseph kniet dicht dabei, und ein Ochse und ein Esel schauen aus ihrem Stall zu.
Aus dem Text
- Die Hirten gehen, um „die Geschichte sehen, die da geschehen ist“ (Lukas 2,15)
- „Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind“ (Lukas 2,16)
Vom Künstler
- Eine holländische Scheune mit einer kleinen Öllampe auf einem Sims
- Ochse und Esel – Lukas nennt keine Tiere; die Maler fügten sie nach altem Brauch hinzu
- Ein Kind der Hirten, das über das Geländer späht
Details
Ein bärtiger Mann kniet neben ihnen und wendet sich den Besuchern zu.
Hirten mit Hüten und Mützen drängen sich an der Tür; ein Junge lehnt sich zum Schauen auf das Geländer.
Eine kleine Öllampe auf einem Sims gibt dem Blatt seinen Namen.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Gift of W.G. Russell Allen, 1955.6.3) · Etching (and burin where biting failed in state i) · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
