Maria hält das gewickelte Kind, den hellsten Punkt des Bildes.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Beschneidung
Rembrandt · 1661
National Gallery of Art, Washington
Rembrandt malte diese kleine Leinwand 1661, spät in seinem Leben, mit breiten, lockeren Strichen in warmen Braun- und Goldtönen. Die meisten Maler verlegten die Beschneidung in den Tempel; er verlegt sie in den Stall, in dem das Kind geboren wurde.
Maria hält das gewickelte Kind auf dem Schoß, während ein Mann in einem leuchtend hellen Gewand für den Brauch vor ihm kniet. Hinter ihnen liest ein Ältester aus einem großen Buch, und Zuschauer drängen sich aus dem Schatten herein.
Aus dem Text
- „Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde“ (Lukas 2,21)
- „da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel“ (Lukas 2,21)
Vom Künstler
- Der Brauch im Stall, mit einer Leiter, einem schweren herabhängenden Tuch und einem Tier im Dunkeln
- Zuschauer mit Turbanen und Mützen und ein Beobachter, der sich von einer hohen Mauer herabbeugt
Details
Sein blassgelbes Gewand fängt das Licht, während er vor dem Kind kniet.
Ein Ältester mit Turban liest aus einem großen aufgeschlagenen Buch.
Eine Leiter und ein schweres drapiertes Tuch zeigen, dass dies ein Stall ist.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Widener Collection, 1942.9.60) · Oil on canvas · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
