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Die Bibel in der Kunst › Jona

Jona wird vom Fisch ausgespien, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Jona

Jona wird vom Fisch ausgespien

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Jonnard stach diesen Entwurf; sein Name ist unten rechts eingeschnitten. Doré baut die Tafel auf Gegensätzen auf: oben ein schwarzer Himmel und dunkles Wasser, unten ein heller Streifen aus Brandung und Strand, wo die Geschichte endet.

Jona, ans Ufer geworfen, krallt sich an den Hang des Strandes, sein Gewand durchnässt, das Haar zurückgeweht. Hinter ihm wendet sich der große Fisch zurück ins Meer, die Schwanzflosse aus dem Wasser gebogen, und ein doppelter Strahl steigt von seinem Kopf auf. Noch hängen Sturmwolken über dem Horizont.

Aus dem Text

  • „Und der HERR sprach zum Fisch“ (Jona 2,10)
  • „und der spie Jona aus ans Land“ (Jona 2,10)
  • Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte (Jona 1,17)

Vom Künstler

  • Der „große Fisch“ als Wal mit Blasfontäne gezeichnet, wie ihn sich viele Leser der Zeit vorstellten
  • Sturmwolken, obwohl der Sturm in der Geschichte kam, bevor Jona verschlungen wurde
  • Jona voll bekleidet, das Gewand noch am Leib

Details

Jona

Er krallt sich in den Sand und zieht sich den Strand hinauf.

Der Fisch

Ein riesiger dunkler Rücken wendet sich ins Meer.

Die Fontäne

Zwei gebogene Wasserstrahlen steigen vom Kopf des Fisches auf.

Die Brandung

Heller Schaum bricht sich am Ufer.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.