Eine geflügelte Gestalt steht mit Johannes auf dem Felsen und zeigt auf die Stadt.
Die Bibel in der Kunst · Offenbarung
Der Engel zeigt Johannes Jerusalem
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
H. Pisan schnitt diese visionäre Tafel nach Dorés Entwurf für die Bibel von 1866. Hier arbeitet Doré fast wie ein Landschaftsmaler, mit Bergen, einer Schlucht und einem lichterfüllten Himmel.
Auf einem hohen Felsen rechts steht ein geflügelter Engel neben Johannes und zeigt hinüber. Jenseits einer tiefen Schlucht liegt eine Stadt aus viereckigen Türmen und flachen Dächern, und in ihrer Mitte leuchtet ein Kuppelbau weiß. Lange Lichtstrahlen fallen aus einem Wolkenriss auf die Stadt, während die Felsen im Vordergrund im Dunkel versinken.
Aus dem Text
- „Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg“ (Offenbarung 21,10)
- Er „zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott“ (Offenbarung 21,10)
- „die hatte die Herrlichkeit Gottes“ (Offenbarung 21,11)
Vom Künstler
- Die Stadt steht auf der Erde, auf den Klippen jenseits der Schlucht – der Text sagt, dass sie aus dem Himmel herniederfuhr
- Häuser mit flachen Dächern und Kuppeln, wie eine Stadt des Orients zu Dorés Zeit
- Lichtstrahlen aus den Wolken für den Glanz der Stadt
Details
Ein Kuppelbau leuchtet weiß im Herzen der Stadt.
Viereckige Türme stehen am Rand der Klippen.
Lange Strahlen fallen aus einem Wolkenriss herab.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
