Bible Explorer

Die Bibel in der Kunst › 2. Könige

Elia fährt im feurigen Wagen gen Himmel, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 2. Könige

Elia fährt im feurigen Wagen gen Himmel

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Gestochen von H. Pisan, dessen Name unten rechts steht, ist dies eine der bekanntesten Tafeln von Dorés Bibel von 1866. Pisan schnitt die Wolken in weichen, gerundeten Strichen und die Mauer in geraden.

Hoch in einem dunklen, stürmischen Himmel fährt Elia in einem von Pferden gezogenen Wagen empor, den Arm erhoben; Flammen strömen unter ihm in die Wolken. Unten, am Fuß einer mächtigen Mauer, liegt Elisa rücklings auf den Steinstufen, den Mantel ausgebreitet, und starrt hinauf. Alles Licht ist am Himmel; die Erde liegt im Schatten.

Aus dem Text

  • „da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen“ (2. Könige 2,11)
  • „und Elia fuhr also im Wetter gen Himmel“ (2. Könige 2,11)
  • „Vater, mein Vater, Wagen Israels und seine Reiter!“ (2. Könige 2,12)

Vom Künstler

  • Pferde mit großen Flügeln
  • Elisa auf den Stufen eines Steinbaus – im Text gehen die beiden miteinander
  • Flammen nur unter dem Wagen und ein Himmel aus dunklen Wolken

Details

Elia

Der Prophet fährt mit erhobenem Arm empor.

Geflügelte Pferde

Die Pferde, die den Wagen ziehen, haben große Flügel.

Die Flammen

Feuer strömt unter dem Wagen hervor.

Elisa

Er fällt rücklings auf die Stufen und starrt zum Himmel.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 102 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.