Natur
Vögel in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (38), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
- Die Vögel wurden am fünften Tag mit den Tieren im Meer geschaffen1Mo 1:20–23
Die Verse
1Mo 1:20–23Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
- Nach der Sintflut wurden auch die Vögel zur Speise gegeben1Mo 9:2–3
Die Verse
1Mo 9:2–3Furcht und Schrecken vor euch sei über alle Tiere auf Erden und über alle Vögel unter dem Himmel, über alles, was auf dem Erdboden kriecht, und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich's euch alles gegeben.
- Israel darf alle reinen Vögel essen5Mo 14:11
Die Verse
5Mo 14:11Alle reinen Vögel esset.
- Nicht zu essen: Adler, Geier, Rabe, Strauß, Eulen, Storch, Reiher, Wiedehopf, Fledermaus3Mo 11:13–19
Die Verse
3Mo 11:13–19Und dies sollt ihr scheuen unter den Vögeln, daß ihr's nicht eßt: den Adler, den Habicht, den Fischaar, den Geier, den Weih, und was seine Art ist, und alle Raben mit ihrer Art, den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art, das Käuzlein, den Schwan, den Uhu, die Fledermaus, die Rohrdommel, den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.
- Vögel wohnen an den Quellen und singen unter den ZweigenPs 104:12
Die Verse
Ps 104:12An denselben sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.
- Der Storch wohnt in den TannenPs 104:17
Die Verse
Ps 104:17Daselbst nisten die Vögel, und die Reiher wohnen auf den Tannen.
- Im Frühling lässt sich die Turteltaube hörenHld 2:12
Die Verse
Hld 2:12die Blumen sind hervorgekommen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube läßt sich hören in unserm Lande;
- Storch, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ihres ZugesJer 8:7
Die Verse
Jer 8:7Ein Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, eine Turteltaube, Kranich und Schwalbe merken ihre Zeit, wann sie wiederkommen sollen, aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen.
- Die Straußenhenne lässt ihre Eier auf der Erde im Sand warm werdenHiob 39:14–15
Die Verse
Hiob 39:14–15Doch läßt er seine Eier auf der Erde und läßt sie die heiße Erde ausbrüten. Er vergißt, daß sie möchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche.
- Mit erhobenen Flügeln verlacht der Strauß Ross und ReiterHiob 39:18
Die Verse
Hiob 39:18Zu der Zeit, da er hoch auffährt, verlacht er beide, Roß und Mann.
- Der Habicht breitet seine Flügel gegen Süden ausHiob 39:26
Die Verse
Hiob 39:26Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag?
- Sperlinge: zwei für einen Groschen oder fünf für zwei GroschenMt 10:29, Lk 12:6
- Sperling und Schwalbe nisten bei den Altären des TempelsPs 84:3
Die Verse
Ps 84:3Denn der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ihr Nest, da sie Junge hecken: deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und Gott.
- Vögel säen nicht, ernten nicht und sammeln nicht in die ScheunenMt 6:26
Die Verse
Mt 6:26Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?
- Vögel nisten in den Zweigen des ausgewachsenen SenfkrautsMt 13:32
Die Verse
Mt 13:32welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.
- „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester“Mt 8:20
Die Verse
Mt 8:20Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.
- Alle Arten von Vögeln sind vom Menschen gezähmt wordenJak 3:7
Die Verse
Jak 3:7Denn alle Natur der Tiere und der Vögel und der Schlangen und der Meerwunder wird gezähmt und ist gezähmt von der menschlichen Natur;
- Salomo redete von Tieren, Vögeln, Gewürm und Fischen1Kön 4:33
Die Verse
1Kön 4:33Und er redete von Bäumen, von der Zeder an auf dem Libanon bis an Isop, der aus der Wand wächst. Auch redete er von Vieh, von Vögeln, von Gewürm und von Fischen.
In den Geschichten
- Noahs Taube kam mit einem frisch abgebrochenen Ölblatt zurück1Mo 8:8–12
Die Verse
1Mo 8:8–12Darnach ließ er eine Taube von sich ausfliegen, auf daß er erführe, ob das Gewässer gefallen wäre auf Erden. Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewässer war noch auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten. Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus dem Kasten. Die kam zu ihm zur Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Munde. Da merkte Noah, daß das Gewässer gefallen wäre auf Erden. Aber er harrte noch weiter sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm.
- Raubvögel stießen auf Abrams Opfertiere herab, und er scheuchte sie fort1Mo 15:10–11
Die Verse
1Mo 15:10–11Und er brachte ihm solches alles und zerteilte es mitten voneinander und legte einen Teil dem andern gegenüber; aber die Vögel zerteilte er nicht. Und die Raubvögel fielen auf die Aase; aber Abram scheuchte sie davon.
- Am Abend bedeckten Wachteln das Lager2Mo 16:13
Die Verse
2Mo 16:13Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Heer. Und am Morgen lag der Tau um das Heer her.
- Wachteln vom Meer her; keiner sammelte weniger als zehn Homer4Mo 11:31–32
Die Verse
4Mo 11:31–32Da fuhr aus der Wind von dem HERRN und ließ Wachteln kommen vom Meer und streute sie über das Lager, hier eine Tagereise lang, da eine Tagereise lang um das Lager her, zwei Ellen hoch über der Erde. Da machte sich das Volk auf denselben ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen andern Tag und sammelten Wachteln; und welcher am wenigsten sammelte, der sammelte zehn Homer. Uns sie hängten sie auf um das Lager her.
- Gemästetes Geflügel für Salomos Tisch; jeden Tag Vögel für Nehemias Tisch1Kön 4:23, Neh 5:18
Die Verse
1Kön 4:23zehn gemästete Rinder und zwanzig Weiderinder und hundert Schafe, ausgenommen Hirsche und Rehe und Gemsen und gemästetes Federvieh.
Neh 5:18Und man gebrauchte für mich des Tages einen Ochsen und sechs erwählte Schafe und Vögel und je innerhalb zehn Tagen allerlei Wein die Menge. Dennoch forderte ich nicht der Landpfleger Kost; denn der Dienst war schwer auf dem Volk.
- Ein Hahn krähte, als Petrus Jesus verleugneteMt 26:74–75
Die Verse
Mt 26:74–75Da hob er an sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht. Uns alsbald krähte der Hahn. Da dachte Petrus an die Worte Jesu, da er zu ihm sagte: “Ehe der Hahn krähen wird, wirst du mich dreimal verleugnen”, und ging hinaus und weinte bitterlich.
Im Gesetz
- Die Jungen aus dem Nest nehmen, aber die Mutter fliegen lassen5Mo 22:6–7
Die Verse
5Mo 22:6–7Wenn du auf dem Wege findest ein Vogelnest auf einem Baum oder auf der Erde, mit Jungen oder mit Eiern, und daß die Mutter auf den Jungen oder auf den Eiern sitzt, so sollst du nicht die Mutter mit den Jungen nehmen, sondern sollst die Mutter fliegen lassen und die Jungen nehmen, auf daß dir's wohl gehe und du lange lebest.
- Reinigung vom Aussatz: zwei Vögel, einer wird ins freie Feld gelassen3Mo 14:4–7
Die Verse
3Mo 14:4–7und soll gebieten dem, der zu reinigen ist, daß er zwei lebendige Vögel nehme, die da rein sind, und Zedernholz und scharlachfarbene Wolle und Isop. Und soll gebieten, den einen Vogel zu schlachten in ein irdenes Gefäß über frischem Wasser. Und soll den lebendigen Vogel nehmen mit dem Zedernholz, scharlachfarbener Wolle und Isop und in des Vogels Blut tauchen, der über dem frischen Wasser geschlachtet ist, und besprengen den, der vom Aussatz zu reinigen ist, siebenmal; und reinige ihn also und lasse den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.
- Für das Kind Jesus: ein Paar Turteltauben oder zwei junge TaubenLk 2:22, Lk 2:24
Worte über Schlingen
- „Es ist vergeblich, das Netz auszuwerfen vor den Augen der Vögel“Spr 1:17
Die Verse
Spr 1:17Denn es ist vergeblich, das Netz auswerfen vor den Augen der Vögel.
- „Fällt ein Vogel in die Schlinge, wo kein Köder gelegt ist?“Am 3:5
Die Verse
Am 3:5Fällt auch ein Vogel in den Strick auf der Erde, da kein Vogler ist? Hebt man auch den Strick auf von der Erde, der noch nichts gefangen hat?
- „Wir sind entronnen wie ein Vogel dem Strick des Vogelstellers“Ps 124:7
Die Verse
Ps 124:7Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Stricke des Voglers; der Strick ist zerrissen, wir sind los.
- Wie Vögel, die mit einem Strick gefangen werdenPred 9:12
Die Verse
Pred 9:12Auch weiß der Mensch seine Zeit nicht; sondern, wie die Fische gefangen werden mit einem verderblichen Haken, und wie die Vögel mit einem Strick gefangen werden, so werden auch die Menschen berückt zur bösen Zeit, wenn sie plötzlich über sie fällt.
Andere Worte
- „Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht“Spr 27:8
Die Verse
Spr 27:8Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht, also ist, wer von seiner Stätte weicht.
- Häuser voller Trug „wie ein Vogelbauer voller Vögel“Jer 5:27
Die Verse
Jer 5:27Und ihre Häuser sind voller Tücke, wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher werden sie gewaltig und reich, fett und glatt.
- „Wie ein einsamer Vogel auf dem Dach“Ps 102:7
Die Verse
Ps 102:7Ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.
- „Ich winselte wie ein Kranich und eine Schwalbe und girrte wie eine Taube“Jes 38:14
Die Verse
Jes 38:14Ich winselte wie ein Kranich und wie eine Schwalbe und girrte wie eine Taube; meine Augen wollten mir brechen: HERR, ich leide Not; lindere mir's!
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei