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Natur

Das Meer in der Bibel

Stellen der Lutherbibel 1912 (32), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.

  • Die gesammelten Wasser wurden „Meer“ genannt1Mo 1:9–10
    Die Verse
    1Mo 1:9–10Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.
  • Die großen Meerestiere wurden am fünften Tag geschaffen1Mo 1:21–23
    Die Verse
    1Mo 1:21–23Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.
  • Das Meer, groß und weit, voller Getier, wo die Schiffe fahrenPs 104:25–26
    Die Verse
    Ps 104:25–26Das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt's ohne Zahl, große und kleine Tiere. Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, daß sie darin spielen.
  • Alle Flüsse laufen ins Meer, und doch wird das Meer nicht vollerPred 1:7
    Die Verse
    Pred 1:7Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, da sie her fließen, fließen sie wieder hin.
  • Der Sand ist eine Grenze, die die Wellen nicht überschreitenJer 5:22, Hiob 38:8–11
    Die Verse
    Jer 5:22Wollt ihr mich nicht fürchten? spricht der HERR, und vor mir nicht erschrecken, der ich dem Meer den Sand zum Ufer setzte, darin es allezeit bleiben muß, darüber es nicht gehen darf? Und ob's schon wallet, so vermag's doch nichts; und ob seine Wellen schon toben, so dürfen sie doch nicht darüberfahren.
    Hiob 38:8–11Wer hat das Meer mit Türen verschlossen, da es herausbrach wie aus Mutterleib, da ich's mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln, da ich ihm den Lauf brach mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und Türen und sprach: “Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!”?
  • Seeleute auf den Wellen fahren gen Himmel und sinken in den AbgrundPs 107:23–27
    Die Verse
    Ps 107:23–27Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in großen Wassern; die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer, wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob, und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, daß ihre Seele vor Angst verzagte, daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr;

Meere des Landes

  • Das große Meer war die Westgrenze4Mo 34:6, Jos 1:4
    Die Verse
    4Mo 34:6Aber die Grenze gegen Abend soll diese sein, nämlich das große Meer. Das sei eure Grenze gegen Abend.
    Jos 1:4Von der Wüste an und diesem Libanon bis an das große Wasser Euphrat, das ganze Land der Hethiter, bis an das große Meer gegen Abend sollen eure Grenzen sein.
  • Das Salzmeer, wo einst das Tal Siddim war1Mo 14:3
    Die Verse
    1Mo 14:3Diese kamen alle zusammen in das Tal Siddim, wo nun das Salzmeer ist.
  • Der Lauf des Jordan zum Salzmeer wurde abgeschnitten, als Israel hindurchzogJos 3:16
    Die Verse
    Jos 3:16da stand das Wasser, das von oben herniederkam, aufgerichtet auf einem Haufen, sehr ferne, bei der Stadt Adam, die zur Seite Zarthans liegt; aber das Wasser das zum Meer hinunterlief, zum Salzmeer, das nahm ab und verfloß. Also ging das Volk hinüber, Jericho gegenüber.
  • Grenzen vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister2Mo 23:31
    Die Verse
    2Mo 23:31Und will deine Grenze setzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Strom. Denn ich will dir in deine Hand geben die Einwohner des Landes, daß du sie sollst ausstoßen vor dir her.
  • Salomo baute Schiffe in Ezeon-Geber am Ufer des Schilfmeers1Kön 9:26
    Die Verse
    1Kön 9:26Und Salomo machte auch Schiffe zu Ezeon-Geber, das bei Eloth liegt am Ufer des Schilfmeers im Lande der Edomiter.
  • Petrus und Andreas warfen ihre Netze ins Galiläische MeerMt 4:18
    Die Verse
    Mt 4:18Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer.

In den Geschichten

  • Ein Ostwind trieb das Meer zurück; Israel zog trocken hindurch2Mo 14:21–22
    Die Verse
    2Mo 14:21–22Da nun Mose seine Hand reckte über das Meer, ließ es der HERR hinwegfahren durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken; und die Wasser teilten sich voneinander. Und die Kinder Israel gingen hinein, mitten ins Meer auf dem Trockenen; und das Wasser war ihnen für Mauern zur Rechten und zur Linken.
  • Am Morgen kam das Meer zurück und bedeckte Pharaos Wagen2Mo 14:27–28
    Die Verse
    2Mo 14:27–28Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam wieder vor morgens in seinen Strom, und die Ägypter flohen ihm entgegen. Also stürzte sie der HERR mitten ins Meer, daß das Wasser wiederkam und bedeckte Wagen und Reiter und alle Macht des Pharao, die ihnen nachgefolgt waren ins Meer, daß nicht einer aus ihnen übrigblieb.
  • Jonas Seeleute warfen die Ladung ins Meer, um das Schiff zu erleichternJona 1:4–5
    Die Verse
    Jona 1:4–5Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, daß man meinte, das Schiff würde zerbrechen. Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrieen, ein jeglicher zu seinem Gott, und warfen das Gerät, das im Schiff war, ins Meer, daß es leichter würde. Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.
  • Als Jona hineingeworfen war, wurde das tobende Meer stillJona 1:15
    Die Verse
    Jona 1:15Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer; das stand das Meer still von seinem Wüten.
  • Ein großer Fisch verschlang JonaJona 1:17
    Die Verse
    Jona 1:17Aber der HERR verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.
  • Jesus schlief hinten im Boot auf einem Kissen, als die Wellen ins Boot schlugenMk 4:37–39
    Die Verse
    Mk 4:37–39Und es erhob sich ein großer Windwirbel und warf Wellen in das Schiff, also daß das Schiff voll ward. Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts darnach, daß wir verderben? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.
  • Jesus ging in der vierten Nachtwache auf dem MeerMt 14:25–26
    Die Verse
    Mt 14:25–26Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht.
  • Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem WasserMt 14:28–29
    Die Verse
    Mt 14:28–29Petrus aber antwortete ihm und sprach: HERR, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme.
  • Eine Münze im Maul des ersten gefangenen FischesMt 17:27
    Die Verse
    Mt 17:27Auf daß aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden; den nimm und gib ihnen für mich und dich.
  • 153 große Fische, und das Netz zerriss nichtJoh 21:11
    Die Verse
    Joh 21:11Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll großer Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriß das Netz nicht.
  • Etwa zweitausend Säue stürzten den Abhang hinab ins MeerMk 5:13
    Die Verse
    Mk 5:13Und alsbald erlaubte es ihnen Jesus. Da fuhren die unsauberen Geister aus und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhang ins Meer (ihrer waren aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer.
  • Lotungen in der Adria: das Wasser wird immer flacherApg 27:27–28
    Die Verse
    Apg 27:27–28Da aber die vierzehnte Nacht kam, daß wir im Adria-Meer fuhren, um die Mitternacht, wähnten die Schiffsleute, sie kämen etwa an ein Land. Und sie senkten den Bleiwurf ein und fanden zwanzig Klafter tief; und über ein wenig davon senkten sie abermals und fanden fünfzehn Klafter.

Das Meer im Tempel

  • Salomos gegossenes Meer: ein riesiges rundes Becken1Kön 7:23
    Die Verse
    1Kön 7:23Und er machte ein Meer, gegossen von einem Rand zum andern zehn Ellen weit, rundumher, und fünf Ellen hoch, und eine Schnur dreißig Ellen lang war das Maß ringsum.
  • Es stand auf zwölf Rindern, je drei nach jeder Himmelsrichtung1Kön 7:25
    Die Verse
    1Kön 7:25Und es stand auf zwölf Rindern, deren drei gegen Mitternacht gewandt waren, drei gegen Abend, drei gegen Mittag und drei gegen Morgen, und das Meer obendrauf, daß alle ihre Hinterteile inwendig waren.

Worte

  • Nachkommen „wie der Sand am Ufer des Meeres“1Mo 22:17, 1Mo 32:12
    Die Verse
    1Mo 22:17daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde;
    1Mo 32:12Du hast gesagt ich will dir wohltun und deinen Samen machen wie den Sand am Meer, den man nicht zählen kann vor der Menge.
  • Salomos Verstand „wie Sand, der am Ufer des Meeres liegt“1Kön 4:29
    Die Verse
    1Kön 4:29Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und reichen Geist wie Sand, der am Ufer des Meeres liegt,
  • Das ungestüme Meer kann nicht still sein; seine Wellen werfen Schlamm aufJes 57:20
    Die Verse
    Jes 57:20Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümes Meer, das nicht still sein kann, und dessen Wellen Kot und Unflat auswerfen.

Quellen

Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.

Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei