Natur
Winde in der Bibel
Stellen der Lutherbibel 1912 (32), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.
Ostwind
- Pharaos Traum: Ähren, vom Ostwind versengt1Mo 41:6, 1Mo 41:23
- Ein Ostwind wehte einen Tag und eine Nacht und brachte die Heuschrecken2Mo 10:13
Die Verse
2Mo 10:13Mose reckte seinen Stab über Ägyptenland; und der HERR trieb einen Ostwind ins Land den ganzen Tag und die ganze Nacht; und des Morgens führte der Ostwind die Heuschrecken her.
- Ein starker Ostwind trieb die ganze Nacht das Meer zurück2Mo 14:21
Die Verse
2Mo 14:21Da nun Mose seine Hand reckte über das Meer, ließ es der HERR hinwegfahren durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken; und die Wasser teilten sich voneinander.
- Ein glühender Ostwind und die Sonne ließen Jona matt werdenJona 4:8
Die Verse
Jona 4:8Als aber die Sonne aufgegangen war, verschaffte Gott einen dürren Ostwind; und die Sonne stach Jona auf den Kopf, daß er matt ward. Da wünschte er seiner Seele den Tod und sprach: Ich wollte lieber tot sein als leben.
- Der Ostwind zerbricht die Schiffe auf dem MeerPs 48:7, Hes 27:26
Andere Winde
- Ein sehr starker Westwind trug die Heuschrecken ins Schilfmeer2Mo 10:19
Die Verse
2Mo 10:19Da wendete der HERR den Wind, also daß er sehr stark aus Westen ging und hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, daß nicht eine übrigblieb an allen Orten Ägyptens.
- „Der Nordwind bringt Regen“Spr 25:23
Die Verse
Spr 25:23Der Nordwind bringt Ungewitter, und die heimliche Zunge macht saures Angesicht.
- Kälte kommt mit den schneidenden NordwindenHiob 37:9
Die Verse
Hiob 37:9Von Mittag her kommt Wetter und von Mitternacht Kälte.
- Die Kleider werden warm, wenn das Land unter dem Südwind stillliegtHiob 37:17
Die Verse
Hiob 37:17Du, des Kleider warm sind, wenn das Land still ist vom Mittagswinde,
- „Wenn der Südwind weht, sagt ihr: ‚Es wird heiß werden‘“Lk 12:55
Die Verse
Lk 12:55Und wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: Es wird heiß werden, und es geschieht also.
- Wenn der Wind den Himmel klar gefegt hat, kann niemand in die Sonne sehenHiob 37:21
Die Verse
Hiob 37:21Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird's klar.
In den Geschichten
- Ein Wind ging über die Erde, und die Wasser der Sintflut fielen1Mo 8:1
Die Verse
1Mo 8:1Da gedachte Gott an Noah und an alle Tiere und an alles Vieh, das mit ihm in dem Kasten war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen;
- Ein Wind trieb Wachteln vom Meer her4Mo 11:31
Die Verse
4Mo 11:31Da fuhr aus der Wind von dem HERRN und ließ Wachteln kommen vom Meer und streute sie über das Lager, hier eine Tagereise lang, da eine Tagereise lang um das Lager her, zwei Ellen hoch über der Erde.
- Ein Wind aus der Wüste stieß an die vier Ecken des Hauses von Hiobs KindernHiob 1:18–19
Die Verse
Hiob 1:18–19Da der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, Und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß auf die vier Ecken des Hauses und warf's auf die jungen Leute, daß sie starben; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte.
- Am Horeb zerbrach ein großer Wind die Felsen, danach kam ein Erdbeben1Kön 19:11
Die Verse
1Kön 19:11Er sprach: Gehe heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, vor dem HERRN her; der HERR war aber nicht im Winde. Nach dem Winde aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.
- Ein großer Wind auf dem Meer hätte Jonas Schiff fast zerbrochenJona 1:4
Die Verse
Jona 1:4Da ließ der HERR einen großen Wind aufs Meer kommen, und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, daß man meinte, das Schiff würde zerbrechen.
- Jesus bedrohte die Winde und das Meer, und es wurde ganz stillMt 8:24–27
Die Verse
Mt 8:24–27Und siehe, da erhob sich ein großes Ungestüm im Meer, also daß auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief. Und die Jünger traten zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: HERR, hilf uns, wir verderben! Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; da ward es ganz stille. Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam ist?
- Die Jünger mühten sich an den Rudern, denn der Wind war ihnen entgegenMk 6:48, Mt 14:24, Joh 6:18
Die Verse
Mk 6:48Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer;
Mt 14:24Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider.
Joh 6:18Und das Meer erhob sich von einem großen Winde.
- Ein sanfter Südwind, dann ein Sturmwind namens NordostApg 27:13–15
Die Verse
Apg 27:13–15Da aber der Südwind wehte und sie meinten, sie hätten nun ihr Vornehmen, erhoben sie sich und fuhren näher an Kreta hin. Nicht lange aber darnach erhob sich wider ihr Vornehmen eine Windsbraut, die man nennt Nordost. Und da das Schiff ergriffen ward und konnte sich nicht wider den Wind richten, gaben wir's dahin und schwebten also.
- Mit Südwind kam Paulus’ Schiff in zwei Tagen von Rhegion nach PuteoliApg 28:13
Die Verse
Apg 28:13Und da wir umschifften, kamen wir gen Rhegion; und nach einem Tage, da der Südwind sich erhob, kamen wir des andern Tages gen Puteoli.
Worte
- „Der Wind geht gen Süden und kommt herum nach Norden; im Kreis geht er umher“Pred 1:6
Die Verse
Pred 1:6Der Wind geht gen Mittag und kommt herum zur Mitternacht und wieder herum an den Ort, da er anfing.
- „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht“Pred 11:4
Die Verse
Pred 11:4Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.
- „Du weißt nicht den Weg des Windes“Pred 11:5
Die Verse
Pred 11:5Gleichwie du nicht weißt den Weg des Windes und wie die Gebeine in Mutterleibe bereitet werden, also kannst du auch Gottes Werk nicht wissen, das er tut überall.
- „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen“Joh 3:8
Die Verse
Joh 3:8Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.
- Wie Spreu, die der Wind verstreutPs 1:4
Die Verse
Ps 1:4Aber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.
- „Ein Rohr, das der Wind hin und her bewegt?“Mt 11:7
Die Verse
Mt 11:7Da die hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her bewegt?
- Große Schiffe, von starken Winden getrieben, lenkt ein kleines RuderJak 3:4
Die Verse
Jak 3:4Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regiert.
- „Wie die Meereswoge, die vom Wind getrieben und bewegt wird“Jak 1:6
Die Verse
Jak 1:6Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird.
Quellen
Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.
Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei