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Natur

Sommer und Winter in der Bibel

Stellen der Lutherbibel 1912 (40), Zeile für Zeile, nach Naves Topical Bible.

  • Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter sollen nicht aufhören1Mo 8:22
    Die Verse
    1Mo 8:22Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
  • Lichter am Himmel, die Zeiten, Tage und Jahre geben1Mo 1:14, Ps 104:19
    Die Verse
    1Mo 1:14Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre
    Ps 104:19Du hast den Mond gemacht, das Jahr darnach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.
  • Ein Psalm: „Sommer und Winter machst du“Ps 74:17
    Die Verse
    Ps 74:17Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machst du.
  • Regen zu seiner Zeit: Frühregen und Spätregen5Mo 11:14, Joel 2:23, Jer 5:24
    Die Verse
    5Mo 11:14so will ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Most und dein Öl,
    Joel 2:23Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gerechtigkeit gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor,
    Jer 5:24und sprechen nicht einmal in ihrem Herzen: Laßt uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der uns Frühregen und Spätregen zu rechter Zeit gibt und uns die Ernte treulich und jährlich behütet.
  • Im Frühjahr, wenn die Könige zum Krieg ausziehen2Sam 11:1
    Die Verse
    2Sam 11:1Und da das Jahr um kam, zur Zeit, wann die Könige pflegen auszuziehen, sandte David Joab und seine Knechte mit ihm das ganze Israel, daß sie die Kinder Ammon verderbten und Rabba belagerten. David aber blieb zu Jerusalem.
  • Die Dreschzeit reicht bis zur Weinlese, die Weinlese bis zur Saatzeit3Mo 26:5
    Die Verse
    3Mo 26:5und die Dreschzeit soll reichen bis zur Weinernte, und die Weinernte bis zur Zeit der Saat; und sollt Brots die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.
  • Ruth kam zu Beginn der Gerstenernte und las Ähren, bis der Weizen eingebracht warRut 1:22, Rut 2:23
    Die Verse
    Rut 1:22Es war aber um die Zeit, daß die Gerstenernte anging, da Naemi mit ihrer Schwiegertochter Ruth, der Moabitin, wiederkam vom Moabiterlande gen Bethlehem.
    Rut 2:23Also hielt sie sich zu den Dirnen des Boas, daß sie las, bis daß die Gerstenernte und Weizenernte aus war; und kam wieder zu ihrer Schwiegermutter.
  • Samuel rief während der Weizenernte Donner und Regen herbei1Sam 12:17–18
    Die Verse
    1Sam 12:17–18Ist nicht jetzt die Weizenernte? Ich will aber den HERRN anrufen, daß er soll donnern und regnen lassen, daß ihr innewerdet und sehen sollt das große Übel, das ihr vor des HERRN Augen getan habt, daß ihr euch einen König erbeten habt. Und da Samuel den HERRN anrief, ließ der HERR donnern und regnen desselben Tages. Da fürchtete das ganze Volk sehr den HERRN und Samuel
  • Jakobs Jahre: tags Hitze und nachts Frost1Mo 31:40
    Die Verse
    1Mo 31:40Des Tages verschmachtete ich vor Hitze und des Nachts vor Frost, und kam kein Schlaf in meine Augen.

Sommer

  • Eglon saß in der Kühle seines ObergemachsRi 3:20, Ri 3:24
    Die Verse
    Ri 3:20Und Ehud kam zu ihm hinein. Er aber saß oben in der Sommerlaube, die für ihn allein war. Und Ehud sprach: Ich habe Gottes Wort an dich. Da stand er auf vom Stuhl.
    Ri 3:24Da er nun hinaus war, kamen seine Knechte und sahen, daß die Tür verschlossen war, und sprachen: Er ist vielleicht zu Stuhl gegangen in der Kammer an der Sommerlaube.
  • Winterhäuser und SommerhäuserAm 3:15
    Die Verse
    Am 3:15und will beide, Winterhaus und Sommerhaus, schlagen, und die elfenbeinernen Häuser sollen untergehen und viele Häuser verderbt werden, spricht der HERR.
  • Ziba brachte David hundert Sommerfrüchte2Sam 16:1–2
    Die Verse
    2Sam 16:1–2Und da David ein wenig von der Höhe gegangen war, siehe, da begegnete ihm Ziba, der Diener Mephiboseths, mit einem Paar Esel, gesattelt, darauf waren zweihundert Brote und hundert Rosinenkuchen und hundert Feigenkuchen und ein Krug Wein. Da sprach der König zu Ziba: Was willst du damit machen? Ziba sprach: Die Esel sollen für das Haus des Königs sein, darauf zu reiten, und die Brote und Feigenkuchen für die Diener, zu essen, und der Wein, zu trinken, wenn sie müde werden in der Wüste.
  • Gedalja: Wein, Sommerfrüchte und Öl in die Gefäße sammelnJer 40:10, Jer 40:12
    Die Verse
    Jer 40:10Siehe, ich wohne hier zu Mizpa, daß ich den Chaldäern diene, die zu uns kommen; darum sammelt ein Wein und Feigen und Öl und legt's in eure Gefäße und wohnt in euren Städten, die ihr bekommen habt.
    Jer 40:12kamen sie alle wieder von allen Orten dahin sie verstoßen waren, in das Land Juda zu Gedalja gen Mizpa und sammelten ein sehr viel Wein und Sommerfrüchte.
  • Die Ameise sammelt im Sommer ihre SpeiseSpr 6:6–8, Spr 30:25
    Die Verse
    Spr 6:6–8Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.
    Spr 30:25die Ameisen, ein schwaches Volk; dennoch schaffen sie im Sommer ihre Speise,
  • Spreu auf der Tenne im Sommer, die der Wind verwehtDan 2:35
    Die Verse
    Dan 2:35Da wurden miteinander zermalmt das Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold und wurden wie eine Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, ward ein großer Berg, daß er die ganze Welt füllte.
  • Wenn der Feigenbaum Blätter treibt, ist der Sommer naheMt 24:32
    Die Verse
    Mt 24:32An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
  • „Mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird“Ps 32:4
    Die Verse
    Ps 32:4Denn deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. (Sela.)

Winter

  • „Der Winter ist vergangen, der Regen ist weg und dahin“Hld 2:11–13
    Die Verse
    Hld 2:11–13Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist weg und dahin; die Blumen sind hervorgekommen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube läßt sich hören in unserm Lande; der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, die Weinstöcke haben Blüten gewonnen und geben ihren Geruch. Stehe auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!
  • Im neunten Monat saß der König im Winterhaus am FeuerJer 36:22
    Die Verse
    Jer 36:22Der König aber saß im Winterhause, im neunten Monat, vor dem Kamin.
  • In der Regenzeit zitterte das Volk auf dem Platz im starken RegenEsr 10:9, Esr 10:13
    Die Verse
    Esr 10:9Da versammelten sich alle Männer Juda's und Benjamins gen Jerusalem in drei Tagen, das ist am zwanzigsten Tage des neunten Monats. Und alles Volk saß auf der Straße vor dem Hause Gottes und zitterte um der Sache willen und vom Regen.
    Esr 10:13Aber des Volks ist viel, und Regenzeit, und man kann nicht draußen stehen; so ist's auch nicht eines oder zweier Tage Werk, denn wir haben viel gemacht solcher Übertretungen.
  • Das Fest der Tempelweihe im Winter; Jesus ging in der Halle Salomos umherJoh 10:22–23
    Die Verse
    Joh 10:22–23Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter. Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.
  • „Bittet, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe“Mt 24:20
    Die Verse
    Mt 24:20Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
  • Nach dem Fasten wurde die Schifffahrt gefährlich; man suchte einen Hafen zum ÜberwinternApg 27:9, Apg 27:12
    Die Verse
    Apg 27:9Da nun viel Zeit vergangen war und nunmehr gefährlich war zu schiffen, darum daß auch das Fasten schon vorüber war, vermahnte sie Paulus
    Apg 27:12Und da die Anfurt ungelegen war, zu überwintern, bestanden ihrer das mehrere Teil auf dem Rat, von dannen zu fahren, ob sie könnten kommen gen Phönix, zu überwintern, welches ist eine Anfurt an Kreta gegen Südwest und Nordwest.
  • Ein Schiff aus Alexandrien hatte bei der Insel überwintertApg 28:11
    Die Verse
    Apg 28:11Nach drei Monaten aber fuhren wir aus in einem Schiffe von Alexandrien, welches bei der Insel überwintert hatte und hatte ein Panier der Zwillinge.
  • Paulus beschloss, in Nikopolis zu überwinternTit 3:12
    Die Verse
    Tit 3:12Wenn ich zu dir senden werde Artemas oder Tychikus, so komm eilend zu mir gen Nikopolis; denn daselbst habe ich beschlossen den Winter zu bleiben.
  • Paulus an Timotheus: „Beeile dich, dass du vor dem Winter kommst“2Tim 4:21
    Die Verse
    2Tim 4:21Tue Fleiß, daß du vor dem Winter kommst. Es grüßt dich Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und alle Brüder.
  • Schnee wie Wolle, Reif ausgestreut wie AschePs 147:16
    Die Verse
    Ps 147:16Er gibt Schnee wie Wolle, er streut Reif wie Asche.

Aus den Sprüchen

  • „Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn“Spr 10:5
    Die Verse
    Spr 10:5Wer im Sommer sammelt, der ist klug; wer aber in der Ernte schläft, wird zu Schanden.
  • „Wie Schnee im Sommer und Regen in der Ernte“Spr 26:1
    Die Verse
    Spr 26:1Wie der Schnee im Sommer und Regen in der Ernte, also reimt sich dem Narren die Ehre nicht.
  • „Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte“Spr 25:13
    Die Verse
    Spr 25:13Wie die Kühle des Schnees zur Zeit der Ernte, so ist ein treuer Bote dem, der ihn gesandt hat, und labt seines Herrn Seele.
  • Der Faule pflügt nicht zur rechten ZeitSpr 20:4
    Die Verse
    Spr 20:4Um der Kälte willen will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und nichts kriegen.

Quellen

Nach Naves Topical Bible (Orville J. Nave, 1896; gemeinfrei): Themen ausgewählt, Zeilen gekürzt und in heutige Sprache gebracht, Deutungen weggelassen; jeder Vers geprüft.

Lutherbibel 1912 · Gemeinfrei