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Die Bibel in der Kunst › Lukas

Jesus lehrt aus dem Schiff, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Lukas

Jesus lehrt aus dem Schiff

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

H. Hildibrand, einer der meistbeschäftigten Stecher der Doré-Bibel, schnitt diese Tafel; sein Name steht am unteren Rand des Blattes. Wie die anderen Entwürfe von 1866 erschien sie bald in vielen Sprachen.

Ein kleines Boot mit gerundeten Seiten liegt am Rand des Sees, und Jesus sitzt darin, eine Hand erhoben. Am Ufer steht und kniet eine Menge, vorn ein lockiger Knabe. Der Himmel ist weit und weich, das Wasser hell am Horizont, und eine Palme neigt sich über die Menschen.

Aus dem Text

  • Jesus stand am See Genezareth, „da sich das Volk zu ihm drängte“ (Lukas 5,1)
  • Er trat in das Schiff Simons und bat ihn, „daß er's ein wenig vom Lande führte“ (Lukas 5,3)
  • „Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiff.“ (Lukas 5,3)

Vom Künstler

  • Eine Palme am Ufer von Galiläa
  • Jesus allein im Boot – Simon und die Fischer, die ihre Netze waschen, sind nicht zu sehen
  • Ein Kind vorn in der Menge

Details

Im Boot

Jesus sitzt im Boot und hebt beim Reden die Hand.

Der Knabe

Ein lockiger Knabe steht vor der Menge am Wasser.

Die Menge

Männer mit Turbanen und Mänteln stehen und knien am Ufer, um zuzuhören.

Die Palme

Eine hohe Palme neigt sich über die Menschen.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.