Er sitzt mit gefalteten Händen und blickt nach oben.
Die Bibel in der Kunst · Daniel
Daniel in der Löwengrube
Rubens · c. 1614/1616
National Gallery of Art, Washington
Rubens malte diese große Leinwand um 1614–1616 in Antwerpen, mit den Löwen in Lebensgröße. 1618 bot er sie dem englischen Gesandten Sir Dudley Carleton an und beschrieb sie als Daniel unter vielen Löwen, „nach dem Leben“; später gehörte sie König Karl I.
Daniel sitzt auf einem Felsen, die Hände gefaltet, und blickt zur Öffnung der Grube hinauf. Die Löwen um ihn brüllen, starren oder dösen, aber keiner rührt ihn an.
Aus dem Text
- Daniel in die Löwengrube geworfen (Daniel 6,16)
- Ein Stein vor die Tür der Grube gelegt (Daniel 6,17)
- Die Löwen tun ihm kein Leid (Daniel 6,22)
Vom Künstler
- Daniel als muskulöser junger Mann, fast unbekleidet, mit einem roten Umhang
- Löwen und Löwinnen, nach Studien lebender Tiere gemalt
- Knochen und ein Schädel auf dem Boden der Grube
Details
Eine Lücke im Fels zeigt einen Streifen blauen Himmels.
Den Kopf zurückgeworfen, das Maul weit offen.
Ein Löwe liegt mit halb geschlossenen Augen da.
Knochen und ein Schädel zwischen den Steinen.
Sir Peter Paul Rubens, Flemish, 1577–1640. National Gallery of Art, Washington (Ailsa Mellon Bruce Fund, 1965.13.1) · Oil on canvas · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
