Eine große junge Frau mit weißem Schleier steht am Brunnen, die Hand auf dem Krug.
Die Bibel in der Kunst · 1. Mose
Rebekka am Brunnen
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Doré zeichnete diese Begegnung am Brunnen für die „La Sainte Bible“ von 1866, und der Stecher Piaud signierte sie unten rechts. Ein großer Baum breitet oben sein Laub aus.
Rebekka steht hoch aufgerichtet und ruhig am steinernen Brunnen, eine Hand auf einem großen Krug, den sie eben gefüllt hat, sein Seil in der anderen. Abrahams alter Knecht sitzt vor ihr auf einem Felsen mit seinem Stab. Andere Frauen kommen mit Krügen auf dem Kopf, und auf dem Hügel dahinter ruhen die Kamele und Männer des Knechts im Nachmittagsdunst.
Aus dem Text
- Rebekka kam heraus „und trug einen Krug auf ihrer Achsel“ (1. Mose 24,15)
- Der Knecht sprach: „Laß mich ein wenig Wasser aus deinem Kruge trinken.“ (1. Mose 24,17)
- „Trinke, mein Herr!“, sprach sie (1. Mose 24,18)
Vom Künstler
- Ein gemauerter Brunnen mit Seil, wo der Text vom Hinabsteigen zu einer Quelle spricht
- Der Knecht sitzt – im Text läuft er ihr entgegen
- Andere Frauen mit Krügen, nach dem Brauch, am Abend Wasser zu schöpfen (1. Mose 24,11)
Details
Ein großer Henkelkrug ruht auf dem Brunnenrand; sein Seil hängt aus ihrer Hand.
Ein alter bärtiger Mann sitzt mit einem gebogenen Stab auf einem Felsen.
Auf dem Hügel dahinter ruhen die Kamele und Männer des Knechts.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 18 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
