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Die Bibel in der Kunst › Matthäus

Jesus betet am Ölberg, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Matthäus

Jesus betet am Ölberg

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Diese Tafel trägt keinen lesbaren Stechernamen, nur Dorés Signatur unten links. Fast alles daran sind Bäume: dunkle Stämme und Laub steigen bis zum oberen Rand des Blattes und öffnen sich nur einmal, um einen blassen Nachthimmel hereinzulassen.

In dieser Lücke, fern auf einer Anhöhe, steht Jesus allein, eine kleine Gestalt mit erhobenem Gesicht. Im Vordergrund liegen drei Jünger schlafend im Gras: einer abgewandt, einer auf einen Ellbogen gestützt, einer auf dem Rücken ausgestreckt.

Aus dem Text

  • „Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete.“ (Matthäus 26,36)
  • Er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus (Matthäus 26,37)
  • „Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend“ (Matthäus 26,40)

Vom Künstler

  • Jesus aufrecht stehend; der Text sagt, dass er auf sein Angesicht fiel und betete
  • Ein dichter Wald aus hohen, dünnen Bäumen für den Garten
  • Der blasse Himmel als einzige Lichtquelle

Details

Jesus

Eine kleine Gestalt steht allein auf einer Anhöhe in der Ferne.

Die Öffnung

Die Bäume öffnen sich und zeigen einen blassen Nachthimmel.

Ein Schlafender

Ein Jünger liegt von uns abgewandt.

Ein weiterer Schlafender

Er liegt auf dem Rücken an einem Baumstamm.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.