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Die Bibel in der Kunst › Apostelgeschichte

Petrus und Johannes heilen den Lahmen an der Tempelpforte, Rembrandt

Die Bibel in der Kunst · Apostelgeschichte

Petrus und Johannes heilen den Lahmen an der Tempelpforte

Rembrandt · 1659
National Gallery of Art, Washington

Eine von Rembrandts letzten Radierungen, 1659 datiert. Er verlegt die Szene an ein Tor eines gewaltigen Tempels mit Türmen und Säulen; durch den Bogen sieht man, wie eine Menge einen Hof mit breiten Stufen füllt und eine Rauchwolke aufsteigt.

Der Lahme sitzt vor ihnen am Boden. Petrus streckt ihm die Hand entgegen, und Johannes steht still daneben.

Aus dem Text

  • Ein Mann, „lahm von Mutterleibe“, an des Tempels Tür, „die da heißt ‚die schöne‘“ (Apostelgeschichte 3,2)
  • „Gold und Silber habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir“ (Apostelgeschichte 3,6)
  • Petrus und Johannes gehen hinauf in den Tempel, „da man pflegt zu beten“ (Apostelgeschichte 3,1)

Vom Künstler

  • Ein Tempel mit Türmen, Säulen und Kuppeln, durch einen großen Bogen gesehen
  • Zuschauer in reichen Gewändern und mit Hüten am Tor

Details

Der Lahme

Er sitzt am Boden, von hinten gesehen, ein kleiner Krug neben ihm.

Petrus

Petrus, kahl und bärtig, streckt die Hand aus.

Johannes

Johannes mit langem Haar steht neben ihm.

Der Tempelhof

Jenseits des Bogens eine Menge auf breiten Stufen.

Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Rosenwald Collection, 1943.3.7151) · Etching, drypoint and burin · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)