Stephanus wendet kniend das Gesicht nach oben.
Die Bibel in der Kunst · Apostelgeschichte
Die Steinigung des Stephanus
Rembrandt · 1635
National Gallery of Art, Washington
Rembrandt schuf diese kleine Radierung 1635 in Amsterdam und signierte sie unten links in der Platte. Dasselbe Thema hatte er schon etwa zehn Jahre früher gemalt, als eines seiner ersten großen Bilder.
Stephanus ist auf die Knie gesunken und blickt auf. Ein Soldat packt sein Gewand, ein Mann dahinter hebt einen großen Stein über den Kopf, und ein anderer bückt sich, um einen aufzuheben. Rechts schauen Zuschauer mit Turbanen unter einer hoch aufragenden Stadtmauer zu.
Aus dem Text
- Sie „stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus“ (Apostelgeschichte 7,57–58)
- Stephanus „sah auf gen Himmel“ (Apostelgeschichte 7,55)
- „Er kniete aber nieder und schrie laut“ (Apostelgeschichte 7,60)
Vom Künstler
- Männer mit Turbanen, einer hohen Pelzmütze und einem Stahlhelm – Rembrandts Mischung aus orientalischer und holländischer Tracht
- Eine verfallene, hoch aufragende Mauer im Hintergrund
- Ein verlorener Pantoffel auf dem Boden
Details
Ein Mann hebt einen schweren Stein hoch über den Kopf.
Ein Mann mit Helm packt Stephanus am Gewand.
Ein Mann bückt sich, um einen Stein vom Boden zu nehmen.
Ein im Handgemenge verlorener Schuh liegt am Boden.
Männer mit Turbanen schauen von rechts zu.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Rosenwald Collection, 1943.3.7249) · Etching · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
