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Die Bibel in der Kunst › Richter

Gideon und das wundersam trockene Fell; Gideon und der Tau auf dem Fell (Ms. 33, fol. 130v, aus der Weltchronik), Unbekannter Maler, Regensburg

Die Bibel in der Kunst · Richter

Gideon und das wundersam trockene Fell; Gideon und der Tau auf dem Fell (Ms. 33, fol. 130v, aus der Weltchronik)

Unbekannter Maler, Regensburg · about 1400–1410
Getty Center, Los Angeles

Die Regensburger Weltchronik, um 1400–1410, zeigt Gideons zwei Proben in zwei kleinen Feldern nebeneinander.

Im ersten beugt sich ein alter Mann in hellem Gewand über ein Schaffell am Boden. Im zweiten wringt er das Fell über einem Holzbottich aus. Die Felsen um ihn sind weiß und grau gemalt.

Aus dem Text

  • Ein Fell mit Wolle auf die Tenne gelegt (Richter 6,37)
  • Er drückt den Tau aus – eine Schale voll Wasser (Richter 6,38)

Vom Künstler

  • Ein Holzbottich statt der Schale
  • Gideon als alter Mann mit Turban

Details

Das Fell

Ein weißes, wolliges Schaffell liegt am Boden.

Der Bottich

Er drückt das Fell über einem Holzbottich aus.

Gideon

Ein alter Mann mit blauem Turban.

Unknown illuminator, Regensburg; text by Rudolf von Ems (Austrian, about 1200–1254). The J. Paul Getty Museum, Los Angeles (Ms. 33 (88.MP.70), fol. 130v) · Tempera colors, gold, silver paint, and ink · Images provided here are believed to be in the public domain and are available under CC0 through Getty’s Open Content Program. (Getty record: "No Copyright", http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)