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Die Bibel in der Kunst › Richter

Die Tochter Jephthahs, Louis Chéron

Die Bibel in der Kunst · Richter

Die Tochter Jephthahs

Louis Chéron · late 17th century
National Gallery of Art, Washington

Louis Chéron war ein in Paris ausgebildeter Maler und Zeichner, der in den 1690er-Jahren nach London zog und dort als Historienmaler und Buchillustrator arbeitete. Diese ausgeführte Zeichnung, nur 20 cm hoch, ist mit Feder und brauner Lavierung mit weißen Höhungen gearbeitet.

Jephthah reitet an der Spitze seiner Soldaten heim. Vor dem Stadttor kommt ihm seine Tochter mit Blumen im Haar entgegen, und eine Gefährtin hinter ihr hebt ein Tamburin. Jephthah weicht auf seinem sich aufbäumenden Pferd zurück, eine Hand an der Brust.

Aus dem Text

  • Jephthah kommt heim nach Mizpa (Richter 11,34)
  • Seine Tochter geht ihm entgegen „mit Pauken und Reigen“ (Richter 11,34)
  • Sein Schmerz, sobald er sie sieht (Richter 11,35)

Vom Künstler

  • Soldaten in römischen Rüstungen und mit Federhelmen
  • Ein runder Festungsturm für die Stadt
  • Blumen im Haar der Tochter
  • Eine Gefährtin mit dem Tamburin – der Text sagt nur, dass sie mit Pauken und Reigen kam

Details

Jephthah

Der Reiter in Rüstung weicht zurück, eine Hand an der Brust.

Seine Tochter

Eine junge Frau mit Blumen im Haar kommt auf ihn zu.

Das Tamburin

Eine Gefährtin hebt ein Tamburin über den Kopf.

Ein alter Soldat

Ein kahler, bärtiger Soldat in Rüstung geht mit einem Stab.

Die Stadt

Ein runder Festungsturm und die Mauer der Stadt.

Louis Chéron, French, 1660–1725. National Gallery of Art, Washington (Gift of Jeffrey E. Horvitz, 2021.53.3) · Pen and black ink with brown wash, heightened with white gouache, on laid paper with a gold border, laid down · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)