Er sitzt in der Mitte und blickt auf, ein sanfter Heiligenschein hinter ihm.
Die Bibel in der Kunst · Matthäus
Das Abendmahl
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
A. Bertrand signierte diesen Stich unten rechts. Doré verlegt das Mahl in eine stattliche Halle mit ionischen Säulen, einer Hängelampe und einem schweren, zur Seite gezogenen Vorhang, eine Anordnung nahe an einer Theaterbühne.
Jesus sitzt in der Mitte eines langen Tisches unter einem sanften Heiligenschein und blickt nach oben. Die Jünger sitzen auf Stühlen und Bänken ringsum; einige neigen sich zueinander, einer steht dahinter. Becher, Teller und ein Krug stehen auf dem weißen Tuch, und hohe Krüge warten rechts auf dem Boden.
Aus dem Text
- „Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen.“ (Matthäus 26,20)
- „Wahrlich ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.“ (Matthäus 26,21)
- Sie hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten: „HERR, bin ich's?“ (Matthäus 26,22)
Vom Künstler
- Die Jünger sitzen auf Stühlen an einem hohen Tisch, wie auf europäischen Gemälden; im Text liegen sie zu Tisch
- Klassische Säulen, eine Hängelampe und ein bühnenhafter Vorhang
- Judas ist nicht von den anderen hervorgehoben
Details
Eine Öllampe hängt an Ketten von der Decke.
Ein schwerer Behang ist wie ein Bühnenvorhang zur Seite gezogen.
Hohe Krüge stehen am Tisch auf dem Boden.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
