Er sitzt auf der Stufe und hebt beim Reden die Hand.
Die Bibel in der Kunst · Apostelgeschichte
Petrus im Haus des Kornelius
Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau
Doré zeichnete diese stille Begegnung für die „La Sainte Bible“ von 1866, und ein Stecher schnitt sie in Holz und signierte in Schreibschrift unten rechts. Wie die anderen Tafeln wurde sie bald in vielen Ländern nachgedruckt.
Unter einem gestreiften Sonnendach fällt Sonnenlicht schräg über eine helle Wand in einen Hof. Petrus sitzt lockig auf den Stufen und hebt beim Reden die Hand. Um ihn hört die Hausgemeinschaft zu: Eine große verschleierte Frau und ein junger Mann stehen im Licht, alte Männer und Frauen sitzen auf den Stufen, und ein graubärtiger Ältester lehnt an der Wand.
Aus dem Text
- „Kornelius aber wartete auf sie und hatte zusammengerufen seine Verwandten und Freunde.“ (Apostelgeschichte 10,24)
- „ging er hinein und fand ihrer viele, die zusammengekommen waren“ (Apostelgeschichte 10,27)
- „aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen“ (Apostelgeschichte 10,28)
Vom Künstler
- Niemand in römischer Rüstung, obwohl Kornelius ein Hauptmann war (Apostelgeschichte 10,1)
- Ein Hof mit Sonnendach und Sonnenlicht auf der Wand
Details
Eine verschleierte Frau und ein junger Mann stehen da und hören zu.
Ein gestreiftes Tuch ist über den Hof gespannt.
Eine Frau mit Kopftuch sitzt auf der untersten Stufe.
Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.
