Der Engel steht mit ausgebreiteten Flügeln auf einer Wolke, eine Hand erhoben, als spräche er.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Die Verkündigung an die Hirten
Rembrandt · 1634
National Gallery of Art, Washington
Rembrandt radierte diese Nachtszene 1634, in seinen ersten Amsterdamer Jahren, und sie gehört zu seinen ehrgeizigsten frühen Blättern. Er bearbeitete die Platte immer wieder mit Ätzung, Grabstichel und Kaltnadel, bis sie fast überall schwarz war.
Aus einem Lichtkreis voller kleiner geflügelter Gestalten tritt der Engel auf eine Wolke und hebt eine Hand. Unten stieben die Hirten und ihre Tiere in Panik durch eine dunkle, bewaldete Landschaft.
Aus dem Text
- Hirten, „die hüteten des Nachts ihre Herde“ (Lukas 2,8)
- „die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr“ (Lukas 2,9)
- „die Menge der himmlischen Heerscharen“ bei dem Engel (Lukas 2,13)
Vom Künstler
- Rinder und Schafe, die durchgehen, Hirten, die laufen und stürzen
- Eine Palme, ein dichter Wald, ein Fluss und eine ferne Stadt
Details
Strahlen fächern sich von einer hellen Mitte aus, umringt von einem Wirbel kleiner geflügelter Gestalten.
Ein Hirte steht wie erstarrt, ein anderer rennt, ein dritter ist zu Boden gestürzt.
Rinder und Schafe jagen über das beleuchtete Feld.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. National Gallery of Art, Washington (Rosenwald Collection, 1943.3.7094) · Etching, burin and drypoint · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
