Der junge Mann hebt die Hand, während er die Gefangenen bittet, ihre Träume zu erzählen.
Die Bibel in der Kunst · 1. Mose
Joseph deutet im Gefängnis die Träume des Mundschenks und des Bäckers
Rembrandt · c. 1650–1655
Rijksmuseum, Amsterdam
Rembrandt schuf diese Federzeichnung Anfang der 1650er-Jahre in Amsterdam, mit einigen Tupfern Weiß, um Linien zu verbessern.
Joseph, jung und bartlos, sitzt den beiden Gefangenen gegenüber und fragt sie nach ihren Träumen. Einer sitzt zusammengesunken da, den Kopf in die Hand gestützt; der andere lehnt hinter ihm über einem Mauervorsprung. Ein Korb am Boden steht vielleicht für den Traum des Bäckers.
Aus dem Text
- Zwei Gefangene, traurig nach einem Traum „in einer Nacht“ (1. Mose 40,5–6)
- Joseph: „doch erzählt mir’s“ (1. Mose 40,8)
- Der Traum des Bäckers von Körben (1. Mose 40,16)
Vom Künstler
- Ein kahler Raum mit einem Mauervorsprung als Gefängnis
- Ein Korb am Boden, wo der Bäcker von dreien auf seinem Kopf träumte
Details
Ein Gefangener sitzt zusammengesunken da, den Kopf in der Hand.
Ein bärtiger Mann mit Mütze lehnt sich über den Vorsprung und hört zu.
Ein geflochtener Korb liegt am Boden.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. Rijksmuseum, Amsterdam (Purchased with the support of the Vereniging Rembrandt; RP-T-1901-A-4529) · Pen and brown ink, with opaque white; framing line in brown ink · Image: "Public Domain" (https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/); object metadata: CC0 1.0 (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/) — Rijksmuseum Linked Art record.
