Sie sitzt aufrecht im Bett und streckt beim Reden die Hand aus.
Die Bibel in der Kunst · 1. Mose
Potiphars Frau beschuldigt Joseph vor ihrem Mann
Rembrandt · 1620–69
Metropolitan Museum of Art, New York
Eine Federzeichnung in blasser brauner Tinte und Lavierung, in Amsterdam entstanden. Rembrandt kam mehrmals auf diese Geschichte zurück; 1655 malte er sie auch.
Potiphars Frau sitzt aufrecht im Bett und erzählt ihre Geschichte, die Hand nach einem dunklen Haufen auf dem Bett ausgestreckt – dem Mantel, den sie behalten hat. Ihr Mann steht vor ihr, die Hand auf der Brust, und hört zu. Vieles vom Raum ist nur angedeutet.
Aus dem Text
- „Und sie legte sein Kleid neben sich, bis der Herr heimkam“ (1. Mose 39,16)
- Ihre Geschichte, Potiphar erzählt (1. Mose 39,17–18)
Vom Künstler
- Die Anklage aus einem Vorhangbett heraus, in einem holländischen Schlafzimmer
- Potiphar mit Turban, wie Rembrandt Gestalten des Orients kleidete
Details
Ein dunkler Fleck Lavierung auf dem Bett neben ihrer Hand – der Mantel, den sie behalten hat.
Mit Turban und langem Rock, eine Hand auf der Brust, hört er zu.
Rembrandt van Rijn, Dutch, 1606–1669. The Metropolitan Museum of Art, New York (Gift of Dr. F. H. Hirschland, 1953; acc. 53.203) · Pen and brown ink, brush and brown wash; framing lines in pen and brown ink · Public Domain — The Met Open Access (CC0). The Met Collection API record: "isPublicDomain": true; The Met marks such works on its website "with the Creative Commons Zero (CC0) icon".
