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Die Bibel in der Kunst › 1. Mose

Jakob hütet Labans Herde, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 1. Mose

Jakob hütet Labans Herde

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Eine schlichte, ruhige Komposition: eine stehende Gestalt, ein Brunnen, eine Herde und ein großer Himmel. Die Stecher Pannemaker und Doms signierten den Holzstock unten rechts; Dorés Name steht links.

Rahel geht mit einem hohen Krug auf der Schulter und gesenkten Augen am Brunnen vorbei. Hinter ihr sitzt Jakob mit seinem Hirtenstab auf einem Felsen zwischen den Schafen und sieht ihr nach. Die Wolken sind von hinten beleuchtet, und das Licht fällt voll auf Rahels helles Kleid.

Aus dem Text

  • Jakob sprach: „Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen.“ (1. Mose 29,18)
  • Die Jahre „deuchten ihn, als wären's einzelne Tage, so lieb hatte er sie“ (1. Mose 29,20)
  • Rahel selbst hütete die Schafe und kam mit der Herde zum Brunnen (1. Mose 29,9)

Vom Künstler

  • Rahel mit einem Wasserkrug statt mit den Schafen ihres Vaters
  • Ein einziger stiller Augenblick, der für sieben Jahre Arbeit steht

Details

Rahel

Eine junge Frau in hellem Kleid geht mit gesenkten Augen am Brunnen vorbei.

Der Krug

Ein hoher Henkelkrug auf ihrer Schulter.

Jakob

Der Hirte sitzt auf einem Felsen zwischen den Schafen und sieht ihr nach.

Der Brunnen

Ein runder Steinbrunnen mit seinem Seil.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 22 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.