Am Heck, den Kopf auf die Hand gestützt, mit einem schwachen goldenen Heiligenschein.
Die Bibel in der Kunst · Markus
Christus schlafend während des Sturms
Delacroix · ca. 1853
Metropolitan Museum of Art, New York
Eugène Delacroix, der führende französische Maler der Romantik, kehrte zwischen etwa 1841 und 1854 mehrmals zu dieser Geschichte zurück. Diese kleine Leinwand, um 1853 gemalt, kam 1929 mit der Sammlung Havemeyer ins Metropolitan Museum.
Delacroix setzt schnelle, dicke Striche in Grün und Weiß für die Wellen und füllt das Boot mit verängstigten, sich abmühenden Männern. Nur Jesus am Heck ist ruhig: Er schläft, den Kopf auf die Hand gestützt, von einem schwachen Heiligenschein beleuchtet.
Aus dem Text
- „Und es erhob sich ein großer Windwirbel und warf Wellen in das Schiff“ (Markus 4,37)
- Jesus „war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen“ (Markus 4,38)
- Die Jünger wecken ihn voller Angst (Markus 4,38)
Vom Künstler
- Ein kleines offenes Ruderboot auf einem riesigen, dunklen Meer
- Felsige Berge am Ufer unter einem stürmischen Himmel
- Ein Heiligenschein um den Kopf Jesu
Details
Ein Jünger reißt die Arme gegen den Sturm hoch.
Ein anderer Jünger wendet sich dem schlafenden Jesus zu.
Lose Holzstücke treiben in den Wellen.
Unten links, in dunkler Farbe: ‚Eug. Delacroix‘.
Eugène Delacroix, French, Charenton-Saint-Maurice 1798–1863 Paris. The Metropolitan Museum of Art, New York (H. O. Havemeyer Collection, Bequest of Mrs. H. O. Havemeyer, 1929; acc. 29.100.131) · Oil on canvas · Public Domain — The Met Open Access (CC0). The Met Collection API record: "isPublicDomain": true; The Met marks such works on its website "with the Creative Commons Zero (CC0) icon".
