Er steht über dem Grab, den rechten Arm hoch erhoben.
Die Bibel in der Kunst · Johannes
Die Auferweckung des Lazarus
Rembrandt · circa 1630–1632
LACMA, Los Angeles
Rembrandt malte diese Tafel um 1630–1632 in Leiden, Mitte zwanzig, als er noch in seiner Heimatstadt arbeitete. Es ist sein einziges Gemälde dieses Wunders, obwohl er es auch zeichnete und radierte; 1972 kam es ins Los Angeles County Museum of Art.
Fast alles ist Dunkelheit. Jesus steht am Rand des Grabes mit erhobenem Arm, und das Licht fällt auf Lazarus, der sein bleiches Gesicht aus dem Grab hebt, und auf die erschrockenen Gesichter der Zuschauer.
Aus dem Text
- Das Grab: „Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt“ (Johannes 11,38)
- „Lazarus, komm heraus!“ (Johannes 11,43)
- Er kam heraus, „gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen“ (Johannes 11,44)
- Das Volk, das umhersteht (Johannes 11,42)
Vom Künstler
- Ein Grab, in den Boden der Höhle gegraben
- Waffen an der Wand – ein Köcher, ein Bogen und ein Säbel
- Die Zuschauer mit Turbanen und in orientalisch wirkender Kleidung
Details
In weißen Grabtüchern, sein bleiches Gesicht aus dem Grab gehoben.
Eine junge Frau reißt beide Hände hoch.
Ein Köcher, ein Bogen und ein gebogener Säbel mit roten Riemen.
Rembrandt Harmensz. van Rijn, Dutch, 1606–1669. Los Angeles County Museum of Art (Gift of H. F. Ahmanson and Company, in memory of Howard F. Ahmanson; M.72.67.2) · Oil on wood panel · LACMA Terms of Use: for works from its collections marked as public domain, "LACMA is providing high resolution images of these works free of charge and for use without restriction." (LACMA collections record for object 29963: "publicDomain": 1, with 'Download Images')
