In einem rosafarbenen Gewand, aufblickend, mit einem schwachen Heiligenschein.
Die Bibel in der Kunst · Lukas
Das Mahl in Emmaus
Velázquez · 1622–23
Metropolitan Museum of Art, New York
Diego Velázquez malte diese Leinwand 1622–23, Anfang zwanzig, um die Zeit, als er Sevilla verließ und an den Königshof nach Madrid ging. Wie andere junge spanische Maler seiner Zeit hatte er von Caravaggios starkem Licht und seinen alltäglich wirkenden Modellen gelernt.
Drei Männer sitzen an einem schlichten Tisch vor einer kahlen Wand. Licht von links fällt auf das Gesicht Jesu und auf das weiße Tischtuch, und die beiden Jünger fahren zurück – der eine reißt die Hand hoch, der andere beugt sich vor – in dem Augenblick, in dem sie ihn erkennen.
Aus dem Text
- Jesus mit ihnen zu Tisch (Lukas 24,30)
- „Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn“ (Lukas 24,31)
- Ein Mal an seiner Hand – „Sehet meine Hände“ (Lukas 24,39)
Vom Künstler
- Ein schlichter spanischer Raum und ein Tisch mit weißem Tuch, einer Schale und einem Messer
- Die Jünger als Arbeiter aus Sevilla
- Ein schwacher Heiligenschein um den Kopf Jesu
Details
Ein kleines rotes Mal auf seinem Handrücken.
Er beugt sich über den Tisch und zeigt.
Von hinten gesehen, in einem dunkelgrünen Rock, reißt er die Hand hoch.
Scharfe Falten aus weißem Leinen, eine weiße Schale, ein Messer und eine kleine grüne Frucht.
Velázquez (Diego Rodríguez de Silva y Velázquez), Spanish, Seville 1599–1660 Madrid. The Metropolitan Museum of Art, New York (Bequest of Benjamin Altman, 1913; acc. 14.40.631) · Oil on canvas · Public Domain — The Met Open Access (CC0). The Met Collection API record: "isPublicDomain": true; The Met marks such works on its website "with the Creative Commons Zero (CC0) icon".
