Auf einem Vorsprung, in Rot mit rundem Schild, hebt er den rechten Arm.
Die Bibel in der Kunst · Josua
Josua gebietet der Sonne, über Gibeon stillzustehen
John Martin · 1816
National Gallery of Art, Washington
John Martin, ein englischer Maler Mitte zwanzig, vollendete diese Leinwand 1816. Berühmt wurde er für gewaltige, dramatische Szenen, in denen Mengen winziger Figuren von Stürmen, Bergen und Städten überragt werden. Die National Gallery of Art in Washington erwarb sie 2004.
Auf einem Felsvorsprung hebt Josua in roter Tunika mit rundem Schild den Arm zum Himmel. Links liegt ein Tal unter Regen und dunklen Wolken; rechts bricht eine weiße Sonne über einer Stadt aus Kuppeln und Tempeln hervor, und Heere strömen eine gewundene Straße entlang.
Aus dem Text
- Josua ruft: „Sonne, stehe still zu Gibeon“ (Josua 10,12)
- Die Sonne steht mitten am Himmel über der Schlacht (Josua 10,13)
- Hagelsteine auf die fliehenden Heere – als Unwetter über dem Tal gemalt (Josua 10,11)
- Israel verfolgt seine Feinde (Josua 10,10)
Vom Künstler
- Gibeon als riesige Stadt aus Kuppeln, Säulengängen und Tempelfronten
- Josua gekleidet wie ein Soldat des alten Griechenland, mit Helm, rundem Schild und Speer
- Männer in weißen Gewändern und Turbanen neben ihm
- Licht, das durch einen großen Wolkenring strömt
Details
Männer in langen weißen Gewändern und Turbanen heben die Arme.
Eine weiße Sonne bricht durch die dunkle Wolke, ihre Strahlen fallen hinab.
Regen und dunkle Wolken fegen über das Tal.
Kuppeln, Säulengänge und Tempelfronten drängen sich auf dem Hügel.
Reiter und Soldaten strömen eine gewundene Straße entlang.
John Martin, British, 1789–1854. National Gallery of Art, Washington (Paul Mellon Fund, 2004.64.1) · Oil on canvas · NGA Open Access: "Images of these works are available free of charge for any use, commercial or non-commercial, under Creative Commons Zero (CC0)." (NGA open data: published_images.csv openaccess = 1)
