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Die Bibel in der Kunst › 1. Samuel

Saul wirft den Spieß nach David, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 1. Samuel

Saul wirft den Spieß nach David

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Der Stecher A. Ligny signierte diese Tafel unten rechts. Doré zeichnete sie für die Bibel von Tours 1866 und hielt den Augenblick des Wurfes fest, wie es eine Fotografie tun könnte.

In einer langen Palasthalle stürzt Saul vorwärts und schleudert seinen Spieß; die Spitze fliegt knapp an Davids Kopf vorbei. David, ein lockiger Jüngling, drückt sich an die Wand und hält noch seine hohe Harfe. Licht strömt den Säulengang entlang und wirft die Schatten beider Männer auf den kahlen Putz.

Aus dem Text

  • „David aber spielte auf den Saiten mit seiner Hand, wie er täglich pflegte“ (1. Samuel 18,10)
  • „Und Saul hatte einen Spieß in der Hand“ (1. Samuel 18,10)
  • „Ich will David an die Wand spießen.“ (1. Samuel 18,11)

Vom Künstler

  • Säulenkapitelle und ein Weinrankenfries in ägyptischer und assyrischer Art
  • Eine hohe Harfe mit einem geschnitzten Kopf am Fuß
  • Saul mit Turban und langen Perlenschnüren

Details

David

Der junge Harfenspieler weicht an die Wand zurück.

Die Harfe

Er umklammert noch seine hohe, geschnitzte Harfe.

Saul

Der König stürzt vorwärts, sein Gewand fliegt hinter ihm.

Der Spieß

Die Spitze fliegt knapp an Davids Kopf vorbei.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 75 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.