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Die Bibel in der Kunst › Matthäus

Jesus heilt einen Stummen, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Matthäus

Jesus heilt einen Stummen

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Nur ein kleiner Buchstabe P bezeichnet unten rechts auf dieser Tafel den Stecher. Der Entwurf ist schlicht und friesartig: eine Reihe stehender Männer quer über das Blatt, eine Stadtmauer und Palmen dahinter und vorn heller, leerer Boden.

Der Geheilte kniet vor Jesus, eine Hand an seinem Gewand, die andere erhoben, sein Stab ist zu Boden gefallen. Jesus in hellem Gewand und mit sanftem Heiligenschein wendet sich zu einer Gruppe bärtiger Männer rechts; einer von ihnen zeigt mit dem Finger und streitet.

Aus dem Text

  • „brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen“ (Matthäus 9,32)
  • „redete der Stumme“ (Matthäus 9,33)
  • Die Pharisäer sprachen: „Er treibt die Teufel aus durch der Teufel Obersten.“ (Matthäus 9,34)

Vom Künstler

  • Der Mann kniet, den Stab fallen gelassen, gleich nach der Heilung
  • Eine ummauerte Stadt mit Palmen hinter den Gestalten
  • Das staunende Volk und die widersprechenden Pharisäer als eine Gruppe streitender Männer gezeichnet

Details

Der Geheilte

Er kniet und streckt sich zu Jesus empor.

Der Stab

Sein Wanderstab liegt vergessen am Boden.

Jesus

Ein sanfter Schein umgibt seinen Kopf, als er sich zu den Männern wendet.

Der Streit

Ein bärtiger Mann hebt beim Reden den Finger.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.