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Die Bibel in der Kunst › Hesekiel

Hesekiel weissagt, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · Hesekiel

Hesekiel weissagt

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

C. Laplante, der unten rechts signierte, stach diesen Entwurf. Doré stellt den Redner hoch auf einen Felsen vor einen tiefen Abendhimmel, sodass er alle um sich überragt und seine erhobene Hand sich gegen die Wolken abhebt.

Hesekiel mit langem weißem Bart stützt sich auf einen hohen Stab und weist nach oben. Zuhörer sitzen zu seinen Füßen: einer blickt zu ihm auf, ein anderer verbirgt das Gesicht in der Hand. Weiter entfernt steht eine Gruppe vor dem blassen Lichtband am Horizont, ein Mann hebt den Arm.

Aus dem Text

  • „ich sende dich zu den Kindern Israel, zu dem abtrünnigen Volk“ (Hesekiel 2,3)
  • Er soll reden: „Sie gehorchen oder lassen's.“ (Hesekiel 2,5)
  • „sollst dich vor ihnen nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten“ (Hesekiel 2,6)

Vom Künstler

  • Hesekiel als weißbärtiger alter Mann; der Text nennt sein Alter nicht
  • Eine offene Hügelkuppe in der Dämmerung, mit dem Volk um ihn versammelt
  • Ein gemischtes Publikum: einige nah und lauschend, andere abseits stehend

Details

Die erhobene Hand

Hesekiel weist beim Reden zum Himmel.

Der Prophet

Ein langer weißer Bart fällt über sein Gewand.

Ein Zuhörer

Ein Mann sitzt da, das Gesicht in der Hand vergraben.

Die ferne Gruppe

Dunkle Gestalten stehen vor dem Licht am Horizont.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 2, Warsaw: M. Glücksberg, 1874 (acc. 75.267 A) · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.