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Die Bibel in der Kunst › 1. Mose

Gott sprach: Es werde Licht, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 1. Mose

Gott sprach: Es werde Licht

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Gustave Doré zeichnete dies als erste Tafel der „La Sainte Bible“, die Alfred Mame 1866 in Tours mit etwa 230 ganzseitigen Stichen herausgab. Henri Pisan, dessen Name unten rechts steht, schnitt die Zeichnung in einen Block aus Buchsbaum-Hirnholz.

Noch gibt es keine Erde, nur Wolken und dunkles Wasser. Hoch am Himmel hebt eine bärtige Gestalt in langem Gewand einen Arm, und neben ihr bricht ein Fächer von Strahlen hervor. Die hellen Linien der Strahlen sind als blankes weißes Holz stehen gelassen.

Aus dem Text

  • „Es werde Licht! und es ward Licht.“ (1. Mose 1,3)
  • „es war finster auf der Tiefe“ (1. Mose 1,2)
  • Gott schied das Licht von der Finsternis (1. Mose 1,4)

Vom Künstler

  • Gott als alter Mann im Gewand, wie es Maler seit Langem taten – der Text nennt keine Gestalt
  • Das Licht bricht wie ein Sonnenaufgang aus einer Wolkenbank hervor

Details

Die Gestalt

Eine bärtige Gestalt im Gewand steht auf den Wolken und hebt den rechten Arm.

Die Strahlen

Ein Fächer aus Licht bricht links aus der Finsternis hervor.

Die Tiefe

Unten nur dunkles Wasser und ein kahles Ufer.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 1 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.