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Die Bibel in der Kunst › 1. Mose

Die drei Engel besuchen Abraham, Gustave Doré

Die Bibel in der Kunst · 1. Mose

Die drei Engel besuchen Abraham

Gustave Doré · 1866 (designs for La Sainte Bible, Tours); this printing 1873–1874
Polnische Nationalbibliothek, Warschau

Auf dieser Tafel verwendet Doré fast nichts als Himmel und kahlen Boden. Der Stecher schnitt die langen Wolkenbänder in feinen parallelen Linien, sodass das Licht der tiefen Sonne auf dem ganzen Blatt zu liegen scheint.

Drei junge Gestalten mit großen Flügeln stehen barfuß auf einem Grat, ihre Gewänder fangen das Licht. Unter ihnen kniet ein alter Mann in einem dunklen Kapuzenmantel mit seinem Stab, den Rücken uns zugewandt. Hinter ihm in der Dämmerung niedrige Zelte und eine sitzende Gestalt.

Aus dem Text

  • Abraham „hob seine Augen auf und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm“ (1. Mose 18,2)
  • Er „bückte sich nieder zur Erde“ (1. Mose 18,2)
  • Er hatte an der Tür seiner Hütte gesessen (1. Mose 18,1)

Vom Künstler

  • Die Besucher als geflügelte Engel gezeichnet, wie Maler es meist taten – der Text nennt sie zuerst „drei Männer“
  • Abendlicht, während der Text sagt: „da der Tag am heißesten war“
  • Kein Hain Mamre: ein kahler Wüstengrat

Details

Die drei Besucher

Drei junge geflügelte Gestalten stehen dicht beieinander auf dem Grat.

Abraham

Ein alter Mann in einem dunklen Kapuzenmantel kniet vor ihnen, den Stab in der Hand.

Die Zelte

Niedrige Zelte und eine sitzende Gestalt in der Dämmerung hinter ihm.

Gustave Doré, French, 1832–1883. National Library of Poland (Biblioteka Narodowa), Warsaw — «Pismo Święte Starego i Nowego Testamentu», vol. 1, Warsaw: M. Glücksberg, 1873 (acc. 75.267 A), tabl. 12 · Wood engraving after Gustave Doré’s design · National Library of Poland (Polona): the record of the volume gives the licence «Domena Publiczna» (Public Domain), «copyrightProtected»: false; the scan was uploaded to Wikimedia Commons by the library itself («Polona Upload», GLAM-Wiki partnership: “This file was uploaded to Wikimedia Commons as part of a GLAM-Wiki partnership between the National Library of Poland and Wikimedia Polska”), linking its Polona record.