
Gott warnte den Pharao. Wenn er die Israeliten nicht gehen ließe, würde Gott bei Mensch und Tier alle männlichen Erstgeborenen töten. Als der Pharao das hörte, weigerte er sich, es zu glauben und Gott zu gehorchen.

Gott sorgte dafür, dass der erstgeborene Sohn von jedem, der an ihn glaubte, gerettet wurde. Jede Familie sollte ein Lamm ohne Fehler auswählen und schlachten.

Gott befahl den Israeliten, etwas von dem Blut des Lammes rund um die Tür ihres Hauses zu streichen und das Fleisch zu braten und schnell zu essen, zusammen mit Brot, das ohne Sauerteig gebacken war. Er gebot ihnen auch, sich während des Essens bereit zu halten, um Ägypten zu verlassen.

Die Israeliten machten alles so, wie Gott es ihnen gesagt hatte. Um Mitternacht ging Gott durch Ägypten und tötete jeden erstgeborenen Sohn.

An allen Häusern der Israeliten war Blut um die Tür. Deshalb ging Gott an diesen Häusern vorüber. Jeder, der sich in solch einem Haus befand, war sicher. Wegen dem Blut des Lammes wurde er gerettet.

Aber die Ägypter glaubten Gott nicht und gehorchten auch nicht seinen Geboten. Deshalb ging Gott an ihren Häusern nicht vorüber. Gott tötete jeden erstgeborenen Sohn der Ägypter.

Jeder männliche Erstgeborene der Ägypter starb, vom Erstgeborenen im Gefängnis bis hin zum Erstgeborenen des Pharao. Daraufhin weinten viele Menschen in Ägypten und klagten in tiefer Trauer.

In derselben Nacht noch rief der Pharao Mose und Aaron zu sich und sagte: „Nehmt die Israeliten und verlasst Ägypten auf der Stelle!“ Auch die Ägypter drängten die Israeliten, sofort zu gehen.



